Wie schon im ersten Spiel der Restsaison in Liga 1 zeigten die Wölfe zwei unterschiedliche Halbzeiten und mussten sich diesmal vor eigenen Rängen 0:2 geschlagen geben. Der BVB war ein fach eine Nummer zu groß und zu clever. Wegen der gleichzeitigen Niederlage der Freiburger gegen Werder Bremen bleiben die Wölfe zumindest bis Sonntag auf einem Europapokal-Platz. Sollte Schalke gegen Augsburg die Oberhand behalten, rutscht Wolfsburg auf Rang sieben ab. Am kommenden Dienstag (26.Mai) müssen die Wölfe in Leverkusen antreten. Bayer hatte mit einem starken Auftritt 3:1 in Mönchengladbach gewonnen.

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner nahm nach dem 2:1-Erfolg in Augsburg drei Änderungen vor: Brekalo, Joao Victor (beide Bank) und Paulo Otavio (nicht im Kader) wurden von Roussillion, Ginczek und Weghorst vertreten. Spürbar machte sich das jedoch nicht.

Die Partie plätscherte ohne Höhepunkte dahin. In der 32. Minute dann die Führung für die Gäste. Guerreiro nutzte seine Chance eiskalt zum verdienten Führungstreffer. Zuvor hatte Haaland den Ball verpasst.

Der Vfl gab sich Mühe, blieb jedoch ein ums andere Mal in der sicheren Abwehr der Gäste hängen. In der fehlte Hummels, den Trainer Favre offensichtlich für die schwere Begegnung gegen den FC Bayern am Dienstag schonen wollte.

Mehr Ballbesitz

Wie schon gegen Augsburg zeigte die Wölfe in Durchgang zwei ein anderes Gesicht. Der VfL jetzt die agilere, aktivere Mannschaft mit deutlich mehr Ballbesitz. Doch unter dem Strich blieben alle Aktivitäten brotlose Kunst. Anders der BVB.

Genau im rechten Moment ein Aufblitzen der individuellen Klasse und es stand 0:2. Hakimi hatte einen Angriff über vier Stationen trocken angeschlossen. Jetzt war die Messe gesungen, der VfL fand an diesem Tag keine Mittel, die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage fortzusetzen. Eine Serie jedoch bleibt den Wölfen erhalten – gegen Dortmund kann der VfL Zuhause nicht gewinnen.

Corona killt Heimfaktor

Einmal mehr stelle sich unter Beweis, dass der Heimfaktor in Geisterspielen nicht zählt. Vielleicht der Ansatz für die Wölfe, in Leverkusen wieder einen Dreier einzufahren. So wie im September 2018 unter Bruno Labbadia, der mit dem 3:1 erstmals seinen Ex-Klub Leverkusen bezwingen konnte.

 

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