Mit dem 25. Spieltag hat die 3. Liga quasi zwei Drittel der Saison absolviert. Aber noch konnte sich keine Mannschaft absetzen. Auch Schlusslicht Jena hat noch nicht aufgegeben. Auch wenn das rettende Ufer bereits elf Punkte entfernt ist. Für Eintracht Braunschweig geht es am Samstag nach Würzburg zum Tabellenelften, der aus den vergangenen drei Spielen beachtliche sieben Punkte holte. Dennoch kann das Ziel nur Auswärtssieg heißen.

Denn diese 25. Spieltag hat es in sich. Zum einen empfängt Spitzenreiter Duisburg die auswärts starken Mannheimer und Ingolstadt ist zu Gast in Rostock. Will Hansa es noch einmal probieren, den Anschluss nach oben zu halten, dann ist ein Sieg gegen die seit zwei Spielen punktlosen Ingolstädter Pflicht. Und die Spielvereinigung Unterhaching, ihres Zeichens Dritter in Liga 3, tritt in Halle an. Hier sucht Trainer Torsten Ziegner den Schalter, der die Tür zum Erfolg aufschließt. Seit sieben Spielen warten die Hallenser auf einen Dreier. Und da bekanntlich jeder Serie einmal endet, weiß mann in Braunschweig, wem man die Daumen drückt.

Die Chancen der Braunschweiger Löwen, mit Ingolstadt und Unterhaching gleichzuziehen, sind also nicht schlecht. Die Löwen-Elf muss dafür allerdings dort ansetzen, wo man zur Halbzeit gegen Kaiserslautern aufgehört hat. Hinten aufmerksam stehen, allzeit kampfbereit und vorn eiskalt die Chancen nutzen.

Die Qual der Wahl

Bis auf Wiebe und Putaro stehen Trainer Antwerpen alle Spieler zur Verfügung. Auch Alfons Amade, der in den vergangenen Wochen ein wenig in der Versenkung verschwunden war. Er habe halt in Kessel, Becker und Goden starke Konkurrenz, so Eintracht-Pressesprecherin Denise Schäfer. Über die aktuelle Situation sei man auch mit der TSG Hoffenheim im Austausch. Von dort ist Amade mit der Prämisse, mehr Spielzeit zu bekommen, ausgeliehen.

3. Liga – Torhungrige Würzburger

Denkbar ist, dass die Löwen-Elf in der Fremde mit einem stabilen Mittelfeld aufwartet und so zwei nur schwer überwindbare Abwehr-Bollwerke aufbietet. Denn Würzburg ist offensiv stark. Bereits 43 Tore hat das Team erzielt. Allerdings genau so viel kassiert. Dennoch ist kaum zu erwarten, dass Antwerpen auch in Würzburg mit Stürmern agiert.

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Wenn es nach der Statistik geht, dann sollte Eintracht am Ende die Nase vorn haben. In drei direkten Aufeinandertreffen hieß der Sieger zweimal Eintracht, einmal trennte man sich unentschieden.

Und in den vergangenen zwei Spielen war deutlich zu verspüren, dass jeder einzelne Löwe verstanden hat, dass Erfolge in Liga 3 erarbeitet werden müssen. Gegen den Spitzenreiter genauso wie gegen das Schlusslicht. Auch wenn der Verein das Wort „Aufstieg“ nicht in den Mund nehmen will, die Eintracht muss raus aus Liga 3. Des Geldes wegen und auch wegen der Attraktivität. Also, Ihr Löwen, aufgepasst, wirklich fürchten müsst ihr niemanden.

Unser Tipp: Eintracht gewinnt in Würzburg 2:1.

 

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