Vom 18. August bis zum 5. September ist der Braunschweiger Burgplatz mitten in Spanien. Insgesamt achtzehnmal wird dann Carmen der Männerwelt die Köpfe verdrehen. Eine höchst dramatische Geschichte hat Georges Bizet 1875 mit seiner „Carmen“auf die Bühne gebracht. Nicht einmal ahnend, dass diese Oper eine der großen werden würde. Für die Braunschweiger Aufführungen gibt es nur noch wenige Restkarten. Wer sich also das „Auf in den Kampf, Torero“ auf der Sommerbühne Burgplatz nicht entgehen lassen möchte, der sollte sich jetzt sputen.

Mit seiner letzten Oper brach Bizet 1875 jegliches Tabu. »Ein in höchstem Maße unmoralisches Werk«, urteilte die Fachpresse und ließ den Neuling prompt untergehen. Wer hätte damals ahnen können, dass »Carmen« einst zu den meist gespielten Opern des Repertoires gehören und mit ihren Hits wie dem Toreador-Lied oder der »Habanera« in aller Ohren klingen würde?

Bizet stirbt bald nach der Premiere

Der Erfolg der Oper begann bereits kurz Uraufführung 1875 in Wien. Doch der Komponist erlebte das nicht mehr. Bizet war nämlich am 3. Juni im Alter von 36 Jahren verstorben. Allerdings nicht, wie es von vielen kolportiert wird, an gebrochenem Herzen oder durch Selbstmord, sondern an einem Herzleiden.

Das Ensemble:
    • Musikalische Leitung: Srba Dinić
    • Regie: Philipp M. Krenn
    • Bühne: Heike Vollmer
    • Kostüme: Regine Standfuss
    • Chor: Georg Menskes
    • Kinderchor: Mike Garling
  • Carmen: Nana DzidziguriJelena KordićCarolin Löffler
  • Don José: Kwonsoo JeonLukhanyo Moyake
  • Michaëla: Ivi KarneziEkaterina Kudryavtseva
  • Escamillo: David OštrekEugene Villanueva
  • Remendado: Matthias Stier
  • Dancaïro: Maximilian Krummen
  • Frasquita: Jelena Banković
  • Mercédès: Milda Tubelytė
  • Zuniga: Dominic Barberi
  • Moralès: David OštrekMartin Gerke
  • Lillas Pastia: Mattias Schamberger

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