Braunschweig. Nach einem ganz schwachen ersten Viertel (18:32) lagen die Basketball Löwen vor 4248 Zuschauern schon zur Pause mit 55:58 gegen die Hamburg Towers zurück. Im letzten Viertel wechselte die Führung, aber die Löwen konnten das Spiel nicht auf ihre Seite bringen. Karim Jallow war mit 19 Punkten am erfolgreichsten für die Löwen. Yannick Franke holte sogar 28 Punkte für sein Team.

Vor heimischem Publikum sollte der Weg zurück in die Erfolgsspur gelingen. „Ich glaube, wir gehen trotz der letzten drei Niederlagen mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Hamburg und ich denke, wir sind bereit, um wieder zu gewinnen“, sagte Pete Strobl zuversichtlich vor dem Spiel.

Löwen wollten Gäste nicht unterschätzen

In jedem Fall wollte die Strobl-Mannschaft die Gäste aus dem Norden richtig ernst nehmen und nicht glauben, dass sie aufgrund des Tabellenstandes besser als der Gegner sind. „Das haben wir zum Beispiel aus dem Spiel gegen Bayreuth gelernt“, sagte der Löwen-Headcoach und warnte: „Wenn wir nicht mit voller Kraft ins Spiel gehen, dann können wir nur verlieren.“ Zumal Pete Strobl mit den Towers einen Gegner erwartete, der mit viel Energie spielt und die Mentalität hat, alles zu geben.

Der NBA-erfahrene Spielmacher Jorge Gutierrez wurde im November von den Gästen nachverpflichtet. Er avancierte in den drei bestrittenen Spielen sofort zum Topscorer (16 Punkte pro Spiel) wie auch besten Vorlagengeber der „Towers“.

Wildes Spiel im ersten Viertel

Im ersten Viertel war es ein wahrhaft „wildes Spiel“ von den Basketball Löwen. Selbst das Zusammenspiel zwischen Scott Eatherton und Tommy Klepeisz klappte nicht. Auf der Gegenseite traf dafür Ex-Löwe Heiko Schaffartzik seine Dreier. Einzig Karim Jallow war von Beginn an im Spiel und markierte die ersten sieben Punkte. Tommy Klepeisz gab zumindest mit der Schlusssirene und einem verwandelten Dreier noch das Signal für eine Aufholjagd.

Scott Eatherton mit Dreipunktspielen

Nach einem 13:0-Lauf kamen die Löwen auf 33:35 heran. Doch die „Towers“ hatten angeführt von Jorge Gutierrez immer eine Antwort parat, so dass der Vorsprung zwar schmolz, die Gäste aber dennoch in Führung blieben. In der Folge übernahm der Löwen-Kapitän Tommy Klepeisz die Verantwortung und führte sein Team zum 74:74-Ausgleich mit wichtigen Treffern vom Perimeter. Doch im Gefühl der ersten Führung von 80:77 und 83:80 ließen die Löwen wieder nach. Headcoach Pete Strobl war dementsprechend sehr enttäuscht und sauer nach dem Spiel. Er führte die Niederlage auf das erste Viertel zurück, vergaß dabei aber, dass auch das Abschlussviertel wieder verloren wurde trotz zwischenzeitlichen Vorteilen.

 

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