Oberbürgermeister Ullrich Markurth: „Der Kompass für Rat und Verwaltung für die kommenden Jahre“

Der Rat der Stadt Braunschweig hat das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Braunschweig 2030 (ISEK) mit großer Mehrheit beschlossen. Das Konzept fungiert als zentrale Arbeitsgrundlage der Verwaltung und der städtischen Gesellschaften. Der Rat beschloss außerdem, dass die Verwaltung den Ratsgremien regelmäßig über die laufenden Projekte berichten soll.

Aussagen zur sozialen, ökonomischen, ökologischen, demografischen und kulturellen Stadtentwicklung

Oberbürgermeister Ulrich Markurth sagte: „Mit dem ISEK haben wir ein strategisches, fachübergreifendes Planungs- und Steuerungsinstrument für eine nachhaltige, zukunftsverträgliche Entwicklung unserer Stadt erarbeitet. Es wird der Kompass für Rat und Verwaltung für die kommenden Jahre.“ Neben räumlichen Fragen treffe das ISEK auch Aussagen zur sozialen, ökonomischen, ökologischen, demografischen und kulturellen Stadtentwicklung und – das sei ihm persönlich sehr wichtig – zur Einbindung der Stadtentwicklung in der Region, sagte der Oberbürgermeister.

Über strategisch wichtige Ziele mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren

Markurth weiter: „Wir haben viele Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Das war der größte Beteiligungsprozess, den die Stadt bisher gesehen hat. Wir werden auch in Zukunft über die strategisch wichtigen Ziele mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Wir wollen zu einer verbesserten Beteiligungskultur kommen.“ Es sei aber klar, sagte der Oberbürgermeister, dass Beteiligung nicht gleich Mitbestimmung ist. So unterschiedlich wie die Menschen in Braunschweig seien, so unterschiedlich seien auch ihre Vorstellungen, wie sich diese Stadt entwickeln soll. „Wo wir uns in dem Prozess einig waren, das waren die großen Themenfelder. In der Ausgestaltung gibt es dagegen zum Teil sehr gegensätzliche Ansichten. Aber: Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg. Wir müssen uns daher auf Lösungen verständigen, die mehrheitsfähig sind. Es wird sich also nicht jeder Wunsch umsetzen lassen. Letztlich entscheiden wird der Rat der Stadt.“

Viele Projekte in den vergangenen Jahren bereits angegangen

Markurth betonte, das ISEK sei kein Werk für die Schublade. „Die vereinbarten Ziele wollen wir erreichen und wir sollten alles dafür tun. Das ISEK hat übrigens längst begonnen, viele Projekte wurden in den vergangenen Jahren bereits angegangen.“ Das ISEK werde auch große Auswirkungen auf die Verwaltungsmodernisierung haben. „Die Verwaltung muss beim integrierten Arbeiten einiges neu lernen, aber ich habe ganz viel Motivation gespürt.“ Nun wolle man schnell an die Arbeit gehen und das ISEK in die Tat umsetzen.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ist unter www.denkdeinestadt.de zu finden.

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(Quelle: Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation)