Fertigstellung der Verkehrsanlage und Erstellung eines Verkehrsgutachten „Im Moorbusche“

In letzter Zeit wurden vermehrt Fragen bezüglich des noch auszubauenden östlichen Teils der Straße „Im Moorbusche“ an die Verwaltung herangetragen.

„Die Drucksache zum Endausbau des östlichen Abschnitts der nördlichen kommunalen Entlastungsstraße ‚Im Moorbusche II‘ wird in der Ratssitzung im Mai 2020 abschließend behandelt und beschlossen. Wir beabsichtigten noch in diesem Jahr mit der Maßnahme zu beginnen“, teilt Bürgermeister Detlef Kaatz mit.

Mit dem Betrieb der Tankstelle, McDonald’s und neuerdings dem Eventcenter hat der Verkehr, insbesondere der Kundenverkehr durch ein- und ausbiegende PKW, aber auch durch querende Fußgänger und Radfahrerverkehr auf dem östlichen Abschnitt merklich zugenommen. Weiter besteht Parkdruck insbesondere auf der Nordseite.

Seit 2018 wurden Provisorien eingerichtet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. So z.B. Betonquader links und rechts von Grundstückszufahrten, um sichtbehinderndes Parken auszuschließen. Weiter das generelle Halteverbot auf dem südseitigen Bankett.

Mitte 2019 konnte nach Abstimmung mit dem Landkreis Wolfenbüttel schließlich die Ortstafel an den östlichen Anfang der Straße „Im Moorbusche“ versetzt werden. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, den Straßenabschnitt innerortsgerecht auszubauen.

Der Ausbau soll ähnlich zum bereits hergerichteten westlichen Abschnitts erfolgen.

„Das Parkplatzproblem auf der Entlastungsstraße werden wir im Zuge des Ausbaus endgültig regeln“ stellt Kaatz heraus. „Auf dem nördlichen Seitenstreifen sollen 44 PKW-Parkplätze und 2 LKW-Parkplätze entstehen, die durch Pflanzinseln gegliedert werden. Darüber hinaus ist die Errichtung eines befestigten Seitenstreifens geplant, so dass die Fußgänger die Straße nicht mehr queren müssen.“

Weiterhin macht der Bürgermeister deutlich, dass im Bereich McDonald/Fleischerei Meier eine Querungshilfe geplant ist. „In Folge des neuen Baugebiets „Holzweg II“, des Baus des Eventcenters und der geplanten KiTa „Im Moorbusche“ wird vermehrt auch Fußgängerverkehr zu berücksichtigen sein.“ Aus diesem Grunde wird der südseitige kombinierte Geh- und Radweg auf 2,50 Meter verbreitert.

Das südseitige Bankett wird durch einen fahrbahnbegrenzenden Hochbord vor Überfahren geschützt. Schließlich sollen die Binder- und die Deckschicht der Fahrbahn erneuert und die Einmündung in den „Holzweg“ verbreitert werden.

Auch auf dem westlichen Abschnitt hat der Verkehr zugenommen. Aus dem Grunde hat die Gemeinde Cremlingen Ende 2019 ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, welches im März 2020 vorliegen soll. „Die Sicherheit von Fußgängern, insbesondere von älteren Menschen, ist der Gemeinde Cremlingen ein besonderes Bedürfnis.“, merkt Kaatz an. „Aufgrund der komplexen Situation auf der Straße ‚Im Moorbusche‘, auf der Fußgänger, Radfahrer, PKW- und LKW-Fahrer sowie ein hohes Verkehrsaufkommen aufeinandertreffen, muss das Ergebnis aus dem Gutachten abgewartet werden. Sobald uns dieses vorliegt, können von Gemeindeseite aus entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.“, führt Kaatz weiter aus.

In diesem Gutachten wird dann unter anderem auch auf die Thematik Querungshilfen und Kreisel am Ortseingang eingegangen werden.

 

Gemeinde Cremlingen
Ostdeutsche Straße 22
38162 Cremlingen
Telefon: 05306 – 802 0
E-Mail: info@cremlingen.de
www.cremlingen.de

 

 

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