Das war ein hartes Stück Arbeit. Eintracht Braunschweig erkämpfte sich am 23. Spieltag der 3. Liga beim Tabellenführer MSV Duisburg vor 14.849 Zuschauern einen wertvollen Punkt, bleibt aber mit jetzt 35 Punkten Fünfter in der Tabelle. Das Tor des Tages aus Braunschweiger Sicht schoss Innenverteidiger Robin Ziegele in der 44. Minute.  Sehr zur Freude der mitgereisten 700 Braunschweiger Fans.

Trainer Marco Antwerpen hatte sich viele Gedanken gemacht, wie der MSV vor heimischem Publikum zu bremsen ist. Vor allem Moritz Stoppelkamp sollte die neu formierte Eintracht-Abwehr unter Kontrolle bekommen.

In einem variablen 4-4-2 und 4-2-3-1 agierten  Robin Becker auf der rechten Verteidiger position, Benjamin Kessel und Felix Burmeister in der Innenverteidigung, während auf der linken Verteidigerprosition Niko Kijewski seinen gewohnten Platz einnehmen durfte. Bernd Nehrig kehrte in die Mannschaft zurück. Für den verletzten Wiebe kam Mike Feigenspan  und Patrick Kammerbauer sollte für Ruhe sorgen.

Marcel Bär, Merv Biankadi und Marvin Pourie sollten die Duisburger Abwehr beschäftigen. Doch daraus wurde erst einmal nichts. Die Platzherren übernahmen von Beginn an die Regie, blieben aber ein ums andere Mal in einer der beiden Abwehrreihen der Löwen hängen.

Kessel scheidet verletzt aus

So entwickelte sich eine an Torraumszenen arme Partie. Nicht unbedingt ein fußballerischer Leckerbissen, aber für den waren die leidgeplagten Braunschweiger auch nicht an die Wedau gekommen. In der 30. Minute musste Antwerpen auch schon umbauen, denn Benjamin Kessel verletzte sich am Innenband. Für ihn kam Robin Ziegele. Ein Wechsel, der aber ohne Unruhe zu verursachen, über die Bühne ging.

Ab der 38. Minute drückte der MSV etwas stärker und kam zu seinen ersten Chancen. Erst probierte sich Engin mit einem Distanzschuss, in der 41. Minute Mickels, dessen Schuss Becker jedoch im letzten Moment zur Ecke klären konnte. Die platzierte Stoppelkamp genau auf Bitter, dessen Kopfball nur knapp neben dem Tor landete.

In der 44. Minute wurde dann das Geschehen komplett auf den Kopf gestellt. Kijewski brachte einen Freistoß in den Strafraum, wo Ziegele den Ball über die Linie drückte. Sein erstes Tor in Liga 3 überhaupt. Mit diesem überaus glücklichen 1:0 ging es wenig später in die Kabine.

Duisburg erhöht den Druck

Nach dem Wechsel stehen die Löwen weiter gut in der Defensive und erzielen fast noch das 2:0 durch Pourié. Doch der Linienrichter hob sofort die Fahne – abseits. Bis dahin fiel den Duisburgern nicht viel ein. Mit dem Doppelwechsel in der 59. Minute ändert sich das aber.

Die Platzherren erhöhen durch den unermüdlichen Stoppelkamp den Druck auf den Braunschweiger Defensivverbund. Jasmin Fejzic hält mit diversen Glanzparaden die Gäste im Spiel, kann aber in der 74. Minute den Ausgleich durch Engin nicht verhindern. Doch die Eintracht fing sich schnell und stand weiter stabil.

Motivation für die Partie gegen Kaiserslautern

In der Schlussphase befreit sich Eintracht vom Druck und schafft fast die erneute Führung (92. Minute). Doch die Duisburger Abwehr kann den Ball kurz vor der Linie klären. Auf die kämpferische und defensive Leistung lässt sich aufbauen. Die spielerischen Elemente in der Offensive sind jedoch verbesserungswürdig. Das Eckenverhältnis von 9:1 zugunsten des MSV spricht Bände. Der Punkt sollte aber die notwendige Motivation für das nächste Spiel Zuhause gegen den 1. FC Kaiserslautern (Sa, 15.2., 14 Uhr).

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