Im achten Spiel unter Andre Schubert hat es endlich geklappt, Eintracht Braunschweig holte sich im Abstiegskampf der 3. Liga drei wertvolle Punkte beim FC Energie Cottbus, der jetzt ebenfalls tief in Abstiegssorgen verharrt. Für Braunschweig sind es jetzt „nur“ noch sieben Punkte bis zum rettenden Ufer.Andre Schubert hat sich und seine Mannschaft auf dieses immens wichtige Spiel gut vorbereitet. Mit Hofmann, Nyman und Bulut schickte er eine starke Offensive ins Rennen.

Zwar hatten die Platzherren von Beginn an mehr Ballbesitz, aber das gefährlichere Spiel kam von der Eintracht. Hinten standen die Löwen stabil genug, um die Angriffsaktionen von Energie abzuwehren und vorn versuchten Nyman, Hofmann und Bulut Druck auszuüben.

Eintracht hat die besseren Chancen.

Die erste Chance hatte aber Putaro. Sein Schuss aus spitzem Winkel könnte Spahic im FC-Tor allerdings parieren. In der 14. Minute hätte es jedoch 1:0 für Eintracht heissen müssen. Der erneut gut aufspielende Pfitzner chipte den Ball über die Abwehr auf Bulut, der umkurvte Spahic, doch Matuwila rettete in letzter Sekunde auf der Linie.

Und es ging so weiter. Eintracht zeigte mit schnellem Umschaltspiel, dass man den Ernst der Lage verstanden hat. Allerdings machten es ihnen die Cottbusser auch leicht. Dass es dennoch nur mit dem 0:0 in die Kabine ging, war also allein der schwachen Verwertung geschuldet.

In der zweiten Hälfte sank das Niveau ein wenig. Bei der Eintracht hatte man das Gefühl, die Angst vor einem erneuten Aussetzer in der Defensive ging um. Und Cottbus wusste das nicht zu nutzen.

Ein Eigentor entscheidet die Partie

Die Entscheidung fiel in der 65. Minute. Bulut hatte sich aussen durchgesetzt und flankte scharf in die Mitte, wo Matuwila den Ball nur noch vor dem heranrückenden Nyman ins eigene Netz lenken konnte.

Als ein Putaro-Schuss in der 77. Minute am Pfosten landete, wachte Energie auf. Doch das war zu spät. Die Löwen verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff in der 95. Minute.

Für Andre Schubert ein Ergebnis mit erlösenden Charakter. Er freute sich für die Mannschaft, dass sie sich endlich einmal für eine engagierte Leistung belohnt hat. Und dann auch zu Null gespielt, das gäbe der Mannschaft neues Selbstvertrauen. Das brauchen die Löwen auch.

Denn im letzten Spiel vor der Winterpause muss Blau-Gelb beim Tabellenführer Karlsruhe antreten. Allerdings haben die Badenser zu Hause bereits zweimal verloren. Da müssen die Braunschweiger keinesfalls vor Furcht erstarren. Der KSC muss das Spiel machen und die Löwen können blitzschnell kontern. Dann könnte es auch was werden.