Handy als Keimträger

Wird es draußen ungemütlich, lässt eine Erkältung nicht lange auf sich warten. Bekannt ist, dass Menschenansammlungen und Alltagsgegenstände wie Türklinken oft Übertragungsorte für Keime sind. Eine oft völlig unbeachtete Ansteckungsquelle ist jedoch das Handy. Bis zu 90-mal am Tag greifen Smartphone-Nutzer zu ihrem liebsten Alltagsbegleiter. Ständig werden Nachrichten gecheckt, Meldungen geliked und Fotos gepostet. Doch durch das häufige Anfassen sammeln sich auf dem Handy krankmachende Keime. Einfache Hygienemaßnahmen können dafür sorgen, die Gefahr einer Erkältung zu minimieren. So sollte das Handy am Esstisch nicht genutzt werden, denn Speisereste bieten Keimen einen guten Nährboden.

junge Frau schnäuzt sich die Nase

Bei einer Erkältung gelangen leicht Viren an die Hände und von dort auf Alltagsgegenstände.

So lässt sich eine Erkältung abwehren

Unzählige Male fassen Menschen die Haltegriffe im Laufe eines Tages an. Werden auf dem Weg zur Arbeit öffentliche Verkehrsmittel benutzt, ist nach Ankunft dringend Händewaschen angesagt. Das Mobiltelefon selbst lässt sich mit einem alkoholfreiem Hygienespray reinigen. Zwischendurch genügt ein trockenes Mikrofasertuch. So kann man etwa 80 Prozent der auf dem Display befindlichen Keime einer Erkältung abwischen. Übrigens können Displayfolien schützen, da sich Viren, Bakterien und Pilzsporen auf ihnen schlechter ansiedeln. Kommt es trotz aller Hygienemaßnahmen zu einer Erkältung, sollte man rasch handeln. Mit antiviral wirkenden und immunstärkenden Arzneipflanzen. Färberhülse, Lebensbaum und Sonnenhut, enthalten etwa in Esberitox Compact, damit lässt sich ein grippaler Infekt rasch und ursächlich bekämpfen. Bei den ersten Anzeichen angewandt, kann die Leidenszeit um einige Tage verkürzt oder die Erkältung ausgebremst werden.*

Sonnenhut/ Echinacea mit pinken Blütenblättern

Sonnenhut, im Lateinischen Echinacea genannt, stärkt das Immunsystem.

Starke Abwehr hält gesund

Was lässt sich noch tun, um Schnupfen, Erkältung & Co. ein Schnippchen zu schlagen? Wie gut das eigene „Erkältungswissen“ ist, zeigt beispielsweise ein Test unter www.esberitox.de. Allgemein gilt ein starkes Immunsystem als Stütze für Gesundheit. Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung hilft dem Körper dabei, sich gegen Krankheitserreger zu wappnen. Bewegung an der frischen Luft hält fit, erhöht die Sauerstoffzufuhr, verschafft das notwendige Extra an Vitamin D und stählt die Körperpolizei. Zudem gewöhnen Wechselduschen, Kneippgüsse und Saunabesuche den Organismus an Temperaturschwankungen. Reichliches Trinken hält die Schleimhäute in den Atemwegen feucht. Tipp während der Heizperiode: Häufiges Stoßlüften verbessert das Raumklima und senkt die Keimzahlen in der Atemluft.

Sonnenhut/Echinacea mit pinken Blütenblättern Färberhülse (Blume) mit gelben Blütenblättern

Dank intensiver Forschung weiß man: Färberhülse regt bestimmte Immunzellen an und beschleunigt die Antikörperbildung.

Händewaschen – aber richtig

Der zentrale Alltagstipp in Sachen Erkältungsabwehr ist das regelmäßige Händewaschen. Dabei sind die Handflächen, die Fingerzwischenräume, Daumen, Handrücken und die Spitzen der Finger 20 bis 30 Sekunden lang gründlich einzuseifen und unter fließendem Wasser abzuwaschen. Danach ist Abtrocknen wichtig. Bleiben die Hände feucht, können die verbliebenen Keime schneller wieder wachsen. Stattfinden sollte das Händewaschen nicht nur vor Mahlzeiten, nach dem Toilettengang und bei Kontakt zu Tieren, sondern auch nach der Ankunft zu Hause, während der Pause im Büro sowie in der Erkältungszeit nach dem Husten oder Niesen. Zudem sollten die Hände vor dem Auftragen von Kosmetika oder der Einnahme von Medikamenten ebenfalls gewaschen werden.

bildliche Anleitung zum richtigen Händewaschen

Wer einer viralen Ansteckung vorbeugen möchte, sollte seine Hände äußerst gründlich reinigen.

(djd)

*Quelle: Henneicke-v. Zepelin, H.H. et al.: Curr. Med. Research Opin. 1999; 15: 214-227

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