Die Verkehrssituation war vorhersehbar

Es war zu erwarten, jetzt, wo zusätzlich zu den Badegästen und den Linienbussen auch noch die LKW mit der Erde aus der Kälberwiese die engen Wege am Raffteichbad passieren müssen, wird es eng. Die Pressestelle der Stadt veröffentlichte folgende Meldung (gekürzte Wiedergabe):

Badegäste, Busse und LKW treffen sich im Nadelöhr

„Bei dem hochsommerlichen Wetter besuchen viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger das Raffteich. Zusätzlich zum Besucherverkehr und den Bussen der Verkehrs-GmbH fahren über den Parkplatz am Raffteichbad seit dieser Woche montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 17 Uhr LKW, die Erde aus dem Baugebiet Feldstraße/Kälberwiese zur Deponie bringen. Um die Durchfahrt und auch den Begegnungsverkehr zwischen zwei LKW oder Bussen zu ermöglichen, wurde ein absolutes Halteverbot am westlichen Rand des Parkplatzes und unmittelbar am Parkplatz auf den Zuwegungen Richtung B1 und Madamenweg eingerichtet. Der Bereich auf dem Parkplatz wird samstags und sonntags zum Parken freigegeben.

Parkverbote am Raffteichbad werden ignoriert

In den vergangenen Tagen haben viele Besucher des Freibades ihre Autos in diesem Halteverbot abgestellt. Durch das dortige Parken wird nicht nur der Fahrweg für die LKW und Busse versperrt, es entsteht auch eine große Gefährdung für die Fahrzeuginsassen, da das Aussteigen an dieser Stelle nur in Richtung Fahrbahn möglich ist, die regelmäßig von LKW passiert wird. Aus diesem Grund wird der Zentrale Ordnungsdienst der Stadt Braunschweig sämtliche Fahrzeuge, die im absoluten Halteverbot stehen, abschleppen lassen. Das Halteverbot ist durch Schilder gekennzeichnet und, wo es möglich ist, zusätzlich durch Flatterband markiert. Außerdem weisen Aushänge an der Kasse des Freibades auf das Parkverbot hin.

Appelle allein nützen nichts

Die Stadt Braunschweig und die Stadtbad GmbH appellieren an die Besucher, ihre Fahrzeuge regelkonform abzustellen – erfahrungsgemäß ist die Parkplatzsituation am Madamenweg entspannter – oder mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinien 418 und 450) anzureisen.“

Wie soll da der Terminplan gehalten werden?

Auf genau diese Situation hat die Rundschau weit im Vorfeld der nun eingetretenen Ereignisse hingewiesen. Und wir fragen gern noch einmal: Wie wollen die Erdtransporter die vorgegenenen Taktzeiten und damit den Terminplan für den Abtransport der Erde einhalten, wenn es am Raffteichbad zu Stauungen kommt? Wir mutmaßen mal: Dies klappt nie!

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