Mittwoch, 28. Juli, kurz nach Redaktionsschluss dieser Rundschau-Ausgabe. In der Nacht kam es, Medienberichten zufolge, im Braunschweiger Stadtgebiet zu zwölf Brandeinsätzen. Betroffen war unter anderem der Stadtteil Lehndorf. Am Blitzeichenweg brannte das Sportheim des Lehndorfer TSV von 1893 e.V. Die Umkleiden sowie Büro- und Lagerräume wurden Opfer der Flammen.

Am Saarplatz brannte der erst kürzlich aufgestellte Bücherschrank komplett aus. An anderen Stellen kam es in der Nacht zum 28. Juli zu Container- und Müllkübelbränden. In einem Fall konnte die Feuerwehr gerade noch ein Übergreifen des Feuers auf ein Wohnhaus verhindern.

War ein Feuerteufel am Werk? Handelt es sich um Brandstiftung? Gegen Mittag des besagten Mittwochs wurde berichtet, dass man offensichtlich einen Tatverdächtigen festgenommen hat. Offiziell bestätigt war das zu dem Zeitpunkt nicht. Die Polizei wollte sich noch nicht festlegen.

Bis zu 120 Einsatzkräfte waren in der Feuernacht im Einsatz. Die Berufsfeuerwehr der Stadt Braunschweig ebenso wie die freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer der Ortswehren. Ihnen allen gebührt ein ausdrücklicher Dank. Sie haben vielerorts Schlimmeres verhindert. So gelang es ihnen, im Lehndorfer Vereinsheim einen 5.000-Liter-Heiztank vor den Flammen zu retten.

Ein Feuerwehrkamerad wurde bei den nächtlichen Einsätzen verletzt, ansonsten blieb es zum Glück bei Sachschäden. Die Schadensumme dürfte etliche Tausend Euro betragen.

Die Rundschau wird in der kommenden Ausgabe detaillierte Hintergrundberichte bringen.

Dieter R. Doden

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