Das Klima ist und bleibt ein Schwerpunkt-Thema unserer Zeit. Nicht, weil es derzeit  irgendwie „in“ ist, darüber zu reden, sondern weil es bereits „fünf nach Zwölf“ ist. Um der wachsenden Probleme Her zu werden, müssen quasi sofort Maßnahmen ergriffen werden. Doch in Politik und Wirtschaft wird immer noch bagatellisiert. Und das, obwohl nicht nur junge Menschen wie „Fridays for Future“ oder „Students for Future“ auf die Probleme verweisen. Alle Klimaforscher sind sich einig, Waldsterben, Vertrocknungen weiter Landstriche und Extrem-Wetterlagen sind erst der Anfang. Die Menschheit muss schnell reagieren, will sie die Lebensbedingungen auf diesem Planeten nicht nachhaltig zerstören.
Das klingt dramatisch. Ist es auch. Deswegen laufen bei „Fridays for Future“ die Vorbereitungen für weitere Aktionen auf Hochtouren. Was als war und was sein wird, darüber berichtet die Kreisgruppe Braunschweig in der folgenden Presseinformation:

Fridays For Future Sommercamp motiviert für den Generalstreik am 20. September

Von Freitag dem 23.08. bis Sonntag den 25.08. fand das Sommercamp von Fridays For Future Braunschweig auf dem Gelände der Fliegerhalle statt. 42 junge Menschen, die sich für Klimaschutz einsetzen, hatten sich dazu angemeldet. Das Wochenende richtete sich auch an all diejenigen, die neu in der Bewegung sind und Interesse hatten, sich mit einzubringen. Außerdem gab es die Möglichkeit Input zu verschiedenen Themen zu erhalten und Inhalte vertieft zu diskutieren.

Interessierte, die sich bisher noch nicht aktiv bei Fridays For Future engagiert haben, konnten in die unterschiedlichen Arbeitskreise hineinschnuppern und selbst mit anpacken: Zum Beispiel wurde die nächste Demonstration konzipiert, mit unterschiedlichen Formaten vom Sommercamp berichtet und Forderungen für den Mobilitätsplan der Stadt Braunschweig ausformuliert. Außerdem wurden unterschiedliche Projekte geplant, mit denen auf den globalen Klimastreik am 20. September, zu dem explizit alle Generationen aufgerufen sind, aufmerksam gemacht werden soll.

„Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Das Sommercamp hat mich noch einmal sehr motiviert”, sagt Benedikt Doering (15), Schüler des Martino-Katharineum.
Inhaltlich gab es eine Vielzahl von Vorträgen zu den Themen Dekabonisierung, den Zusammenhang von Kapitalismus und Klimawandel, Systemfragen, gendergerechte Sprache und Feminismus, sowie zu nachhaltiger Monatshygiene. „Mir gefiel besonders, wie enthusiastisch und wertschätzend im Anschluss an die Vorträge nachgehakt und diskutiert wurde”, sagt Jona Zacher (14, Schülerin der IGS Franzsches Feld), die noch relativ neu bei Fridays for Future ist und sich nun auch in Zukunft weiter engagieren will.

Neben dem inhaltlichen Programm gab es Lagerfeuer, Plakatemalen für die Großdemo am 20. September und die Möglichkeit in der Fliegerhalle zu klettern. Die 42 Teilnehmer*innen übernachteten in Zelten.