Zu einem Gedankenaustausch über die Frage, warum bzw. wie Frauen in Königslutter am Elm noch besser sichtbar gemacht werden können, lädt das Team Starke Frauen Königslutter e. V. am 5. November interessierte Frauen ab 16:30 Uhr in die MachBar, Westernstraße 12, in Königslutter ein.

„Wir stellen immer wieder fest, dass die besonderen Leistungen und Erfolge aber auch Bedürfnisse von Frauen eher selten im Fokus der Aufmerksamkeit stehen,“ erklärt die Vorsitzende des Teams Starke Frauen, Christine M. Kaiser, und nennt sogleich ein typisches Beispiel: „Im Juli wurde auf unsere Anregung hin im Ortsrat der Kernstadt beschlossen, einen öffentlichen Verkehrsweg mit Kaiserin-Richenza-Weg zu benennen, nachdem wir mit dem ‚frauenORT Kaiserin Richenza Königslutter‘ schon die besondere Stellung der Mit-Herrscherin an der Seite Kaiser Lothars III. ins öffentliche Bewusstsein gerückt hatten. Damit wird erstmals eine Frau in der Domstadt durch einen Straßennamen geehrt.“ Tatsächlich gibt es zwar einen Karl-Köhler-Platz, einen Dedekindweg, eine Samuel-Hahnemann-Straße, einen Klemenshang und viele weitere mehr, aber eine Frieda-Fricke-Straße nach der ersten Bürgermeisterin im Landkreis Helmstedt, einen Dr.-Hedwig-Binnewies-Platz oder einen Auguste-Rogge-Weg suchen wir vergeblich.

„Wir würden uns über weitere Anregungen, wie wir Frauen in Königslutter sichtbar machen können, sehr freuen,“ betont Kathrin Uetze-Flügel aus dem Vorstand und Cordula Schwarz, die stv. Vorsitzende, ergänzt: „Schön wäre es auch, wenn wir noch mehr Frauen zur Mitarbeit gewinnen könnten, denn wir haben noch viel vor.“

Im Anschluss an den öffentlichen Teil findet ab 18 Uhr in der MachBar die Mitgliederversammlung des Vereins statt.

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