Die Raupen des Eichenprozessionsspinner sind für Menschen gefährlich. In diesem Jahr gibt es einen verstärkten Befall von Eichen mit diesen Tieren. Die Raupen entwickeln sich durch das anhaltend warme Wetter besser und schneller. In den vergangenen Wochen wurde bereits eine Reihe von Nestern entdeckt und durch eine Spezialfirma beseitigt. Abgesperrte Bereiche sollten nicht betreten und die Nester und Raupen nicht berührt werden. Auch verlassene Nester sind durch die darin befindlichen Häutungsreste noch gesundheitsgefährdend.

Raupen des Eichenprozessionsspinner sind gesundheitsgefährdend

Die überwiegend nachtaktiven Raupen des Eichenprozessionsspinners halten sich tagsüber in Gespinstnestern am Stamm auf und wandern in der Dämmerung in langen Reihen („Prozessionen“) zum Fressen in die Baumkronen. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln die schwarzgrauen Raupen lange, mit Widerhaken versehene Brennhaare, die leicht abbrechen und den Giftstoff Thaumetopoein enthalten. Dieser kann bei Hautkontakt allergische Reaktionen, juckende, entzündliche Hautausschläge, Rötungen, Quaddeln und Bläschen auslösen. Bei Augenkontakt sind Entzündungen der Augenbindehaut möglich. Werden die Haare eingeatmet, kann es zu Reizungen im Rachen, Halsschmerzen, Hustenreiz und in seltenen Fällen auch zu Asthmaanfällen kommen.

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(Quelle: Pressestelle Stadt Braunschweig)