„Classic Computing“ bietet Retro-Klassiker zum Anfassen und Mitmachen 

Ob im Auto, Flugzeug, Handy oder Waschmaschine, ob im Privaten oder 
Gewerblichen – überall sind täglich Computer im Gebrauch. Dabei ist die 
Computertechnik erst 80 Jahre alt und das World Wide Web gerade einmal 
30 Jahre. In dieser Zeit hat der Computer sich rasant entwickelt. Die 
Entwicklung vollzog sich von einem tonnenschweren Gerät für 
Spezialisten, über ein System mit dem Privatmenschen kaum etwas 
vernünftiges machen konnten, bis hin zu dem universellen Computer der 
heute überall eingesetzt wird. Einen Teil dieser Geschichte ist beim 
„Classic Computing 2019“ von Samstag, den 21. September bis zum Sonntag, 
den 22. September, jeweils 10 Uhr bis 18 Uhr, in der Börneken Halle in Lehre bei 
Braunschweig wieder zu erleben. Bei einer der größten Ausstellungen klassischer Computertechnik in Deutschland zeigen über 70 Aussteller aus 
dem ganzen Land Computer- und Videospieltechnik der letzten sieben 
Jahrzehnte.

Mitmachen und spielen

Dabei ist dem Veranstalter, dem Verein zum Erhalt 
klassischer Computer e.V., wichtig, dass viele Geräte dabei nicht wie in 
einem Museum stumm hinter Glas stehen. Der Besucher kann vielmehr die 
Geräte wieder live erleben, sie anfassen und benutzen und dabei auch in 
alten Zeiten schwelgen. Daneben sind Neuentwicklungen für alte Computer 
wie den bekannten Commodore C-64, Amiga und Atari 800XL zu bestaunen. Es 
warten auch ältere Taschencomputer, Fernschreiber, Bürocomputer, die 
erste kommerziele Spielkonsole und weitere Technik auf Bewunderer. Die 
Aussteller freuen sich über interessante Fachgespräche und einen netten 
Plausch mit Liebhabern aller Altersklassen.

Fachgespräche und Preise gewinnen

Es werden mehrere Fachvorträge angeboten. Unter anderem von Petro Tyschtschenko, einem der letzten Mitarbeiter der Firmen Commodore und Amiga Inc, mit dem Thema 
„Meine Erinnerungen an Commodore und Amiga“. An Beiden Tagen werden 
Führungen angeboten. Besucher können außerdem an einem Preisausschreiben 
teilnehmen und Preise gewinnen. Der Eintritt ist frei.

von Axel Ehrich

zurück zur Startseite