Der Apelnstedter Klaus-Dieter Arndt wurde am Mittwoch, 28. September 2022, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet. Er erhielt diese Auszeichnung für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches und gesellschaftliches Engagement. Im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte Landrätin Christiana Steinbrügge den Verdienstorden im Hotel Landhaus Seela in Braunschweig. Das Bundesverdienstkreuz ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Es wird seit 1951 für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet durch den Bundespräsidenten verliehen.

In ihrer Laudatio zur feierlicheren Verleihung der Auszeichnung sagte Landrätin Christiana Steinbrügge, Arndt habe sein Leben „in hohem Maße in den Dienst am Nächsten und an der Gemeinschaft gestellt und tut dies auch weiterhin. Diese Leistung verdient unser aller Hochachtung.“ Laut Stiftungserlass des Bundesverdienstkreuzes von 1951 solle der Orden an Männer und Frauen verliehen werden, die sich für den politischen, wirtschaftlich-sozialen und geistigen Wiederaufbau des Landes eingesetzt haben. „Damit sind Persönlichkeiten wie Klaus-Dieter Arndt gemeint“, so Steinbrügge.

Leben vieler Menschen geprägt

Arndt war von 1978 bis 2019 Lehrbeauftragter an der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften und ist Honorarprofessor der Hochschule. Zudem war er zwischen 1991 und 2008 Studiendirektor an der Technikakademie der Stadt Braunschweig. „Mit dem Wirken in der Technikerschule und der Hochschule kannte Herr Arndt beide Welten und wurde schnell Brückenbauer und Vermittler für die Ermöglichung des Bildungsaufstiegs von Menschen mit beruflicher Qualifikation. Auf diese Weise haben Sie das Leben vieler tausender junger Menschen positiv geprägt“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge in ihrer Laudatio.

Neben der Lehre engagierte sich Arndt seit 1972 im Rat der Gemeinde Apelnstedt beziehungsweise nach der Kommunalreform 1974 im Rat der Gemeinde Sickte, davon mehr als 30 Jahre als stellvertretender Bürgermeister.  Zudem war er auch Abgeordneter im Rat der Samtgemeinde Sickte. 2014 erhielt er für 40 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit die goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. In seiner politischen Tätigkeit gehe es ihm vor allem um sachorientierte Diskussion und ausgleichendes Wirken, so Arndt.

Ein Anliegen in der kommunalpolitischen Arbeit sei es, die Gemeinde Sickte als Wohn- und Lebensort auch in Zukunft attraktiv zu halten. Hier wirkt Arndt auch als unermüdlicher Akteur in mehreren Vereinen. Klaus-Dieter Arndt ist Gründungsmitglied des Fördervereins der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, der sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen einsetzt. Er ist Gründungsmitglied des Apelnstedter Bürgervereins und Mitglied im Seniorenkreis Sickte sowie Fördermitglied im Frauenchor Sickte.

In der Begründung zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes aus dem Bundespräsidialamt heißt es abschließend: „Klaus-Dieter Arndt gilt als eine herausragende Persönlichkeit. Sein berufliches und ehrenamtliches Engagement wird sehr geschätzt.“

Foto: Honorarprofessor Klaus-Dieter Arndt (l.), hier neben seiner Ehefrau Edith Arndt (m.), erhielt das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Landrätin Christiana Steinbrügge (r.).

Foto: Ulrich Schwarze/Landkreis Wolfenbüttel

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