Stuber

Stu (Kumail Najiani) ist ein ruhiger und sanftmütiger Uber-Fahrer.  Mit dem harten Polizisten Vic (Dave Bautista) trifft nun eine komplett andere Welt auf den Autofahrer, der kurzerhand der benötigte Sidekick des Polizisten wird.

Die beiden treffen aufeinander, während Stu auf seinen nächsten Kunden wartet, der breite Polizist einsteigt und so schnell wie möglich an sein Ziel muss, um einen Killer festzunehmen. Weil Vic sich noch von einer Augenoperation erholt, kommt es, wie es kommen muss und die beiden beginnen zusammen nach Verbrechern zu jagen. Als Vic dann noch erfährt, dass der Mann, der seinen Partner auf dem Gewissen hat, in der Stadt ist, gibt es für ihn kein Halten mehr…  

Plätschernd über die Leinwand

Mit „Stuber“ kommt eine Actionkomödie ins Kino, deren Grundzüge man doch schon irgendwo einmal gesehen hat. Die beiden Schauspieler Najiani und Bautista harmonieren in Action- und sonstigen frei gestalteten Szenen sehr gut und erfrischend, wenn es jedoch an Redepassagen geht, hakt es öfter und die Aufbauten zu mäßig gut funktionierenden Pointen sind streckenweise ermüdend und vorrausehbar. Auch vor teilweise rassistischen oder diskriminierenden Stereotypen für eine vermeintlich lustige Szene, macht der Film nicht halt.

Trotz der beiden Stars und der doch zum Teil starken Actionszenen, spielt das schlechte Drehbuch dem Film ganz und gar nicht in die Hände. Die Handlung bekannt, Wendepunkte vorhersehbar und steife, krampfhaft wirkende Witze, machen den Film trotz des vorhandenen Potentials zu einer mittelmäßigen Actionkomödie, die wenig Neues auf die Leinwände bringt.

Gut zu wissen

Name: Stuber
Start: 22. August
Produktionsland: USA
Genre: Komödie, Action
Hauptdarsteller: Kumail Najiani, Dave Bautista
Regie: Michael Dowse

von Paul Bratmann

weitere Filmkritiken