Braunschwei. Am Freitag, den 24. Mai empfangen die Basketball Löwen den FC Bayern Basketball zum zweiten Playoff-Spiel um 20.30 Uhr in der VW-Halle. In München hatten sich die Löwen teuer verkauft, so dass sie nach 13 Heimsiegen in der Hauptrunde nun vor ausverkauftem Haus dem Favoriten „ein Schnippchen schlagen“ möchten.

Defensive Power der Löwen

„Wir können stolz auf unsere Leistung in München sein“, sagt Frank Menz rückblickend auf die erste Partie, in der sein Team am vergangenen Samstag ersatzgeschwächt (Scott Eatherton und Bazou Koné sind verletzt) mit 59:70 beim klaren Favoriten unterlegen war. „Wir haben defensiv eine Meisterleistung gezeigt und die Münchner damit sehr gestört und zum Nachdenken gebracht. Deshalb hatten sie offensiv wenig Rhythmus“, begründet der Headcoach, weshalb der Titelverteidiger deutlich unter seinem Punktedurchschnitt von 88,3 Punkten blieb und für seine Verhältnisse nur magere 42 Prozent aus dem Feld traf.

Turnover provoziert

Außerdem hat der FCBB in diesem Spiel 1 der Serie 16 Mal den Ball verloren – das sind fast vier mehr als sein durchschnittlicher Wert (12,2). Das spricht dafür, dass die Münchner sich in dieser Begegnung nicht wohlgefühlt haben und das war ein Ziel der Menz-Mannschaft.

An diese starke Defensiv-Leistung wollen unsere Löwen am Freitag anknüpfen, wenngleich sie damit rechnen, dass die top-besetzten Münchner besser auf ihre Verteidigung eingestellt sein werden. „Und dann wünsche ich mir, dass wir offensiv lockerer sind“, sagt Frank Menz. Neben der Rebound-Unterlegenheit (30/41) war das im ersten Spiel ein Problem der Playoff-unerfahrenen Löwen.

Vor den eigenen Fans in der Volkswagen Halle wollen die Basketball Löwen, wie schon vor Spiel 1 angekündigt, von Anfang an mutig aufspielen. Und das können sie auch. Schließlich sind sie in dieser Saison sehr heimstark, haben von 17 Heimspielen 13 gewonnen und unter anderem die Playoff-Teams ALBA BERLIN, Brose Bamberg sowie ratiopharm ulm besiegt. „Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen“, sagt Frank Menz, der sich ebenso wie seine Mannschaft auf das Spiel in einer vollen Volkswagen Halle freut.

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