Ulm. Die Basketball Löwen trafen am späten Ostermontagabend auf den Tabellensiebten ratiopharm Ulm mit Ex-Löwe Tommy Klepeisz und verloren mit 57:91 (32:41). Löwen-Kapitän Karim Jallow hielt mit 23 Punkten dagegen, konnte aber die empfindliche Niederlage auch nicht hinreichend eingrenzen.

Die Basketball Löwen hatten immer noch an der Heimniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn zu knabbern. „Wir waren sehr gut und bereit in der ersten Halbzeit. Aber es war zu erwarten, dass Bonn sich steigern würde. Am Ende kommt es in jedem Spiel, vor allem in den engen, auf die Fehler an – und davon haben wir vor allem in der entscheidenden Schlussphase zu viele gemacht“, so Headcoach Pete Strobl.

Konzentrierte Verteidigung sollte der Schlüssel sein

„Wir werden als Team einen deutlichen besseren Job in der Verteidigung als zuletzt gegen Bonn machen müssen. Wir müssen definitiv besser rotieren und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“, sagte Pete Strobl mit Blick auf die Montagspartie.

Löwen ohne Zielwasser

Die Löwen kamen von Beginn an nicht gut in diese Partie. Schnell lagen sie mit 9:22 zurück. Den schlechten Start (0:8) hatten sie noch gekontert, litten aber zunehmend auch an vielen ausgelassenen Chancen von der Freiwurflinie. Im gesamten Spiel sank diese Quote unter 50 Prozent. Das erste Viertel gaben sie mit 18:27 ab. Das zweite Viertel verlief bei schwachen Trefferquoten ausgeglichen, so dass die Löwen mit neun Punkten Rückstand in die Pause gingen (32:41).

Löwen werden deklassiert

Über die zweite Halbzeit sollte der Mantel des Schweigens geworfen werden. Die Löwen erzielten nur 25 eigene Punkte. Die Gastgeber zeigten sich in Playoff-Form und trafen vor allem vom Perimeter hochprozentig. Ihre Dreierquote lag höher als die Freiwurfquote der Löwen. In den nächsten Spielen wird es für die Löwen nicht leichter, wenn sie gegen das Euroleague-TOP8-Team des FC Bayern im Audi Dome und gegen den BBL-Tabellenführer aus Ludwigsburg antreten müssen.

Trainerstimmen zum Spiel


Pete Strobl (Basketball Löwen): 
„ratiopharm ulm war heute in allen Bereichen das deutlich bessere Team. Wir haben selbst nichts getroffen, leichte Korbleger vergeben und auch von der Freiwurflinie wieder viel liegen lassen. Sie haben uns Druck gegeben und in der Verteidigung waren wir selbst zu schwach. Wir haben versucht dagegen ein Mittel zu finden, aber Ulm war heute einfach die bessere Mannschaft.“

Jaka Lakovic (ratiopharm ulm): „Die Schlüssel zum Erfolg waren heute unsere Defense und die Energie, die wir gezeigt haben. Wir haben auch beim Rebounding eine gute Figur gemacht und lediglich fünf Punkte durch zweite Wurfchancen zugelassen. Am Ende hat uns die Verteidigung auch Mut und Sicherheit gegeben, um zu scoren. Es ist wichtig, dass man mit dem richtigen Mindset und mit Energie in jedes Spiel geht. Das ist uns heute gelungen und hat uns die Möglichkeit gegeben, eine gute Leistung zu zeigen.“

Basketball Löwen: Wank, Watkins, Zeeb, van Slooten 3, Robinson 5, Fru, Peterka 5, Roosch, Velička 6 (4 Assists), Schilling 8 (8 Rebounds), Jallow 23 (5 Rebounds), Turudic 7.

ratiopharm ulm: Conger 5, Clark 11 (6 Rebounds), Günther 9, Petrucelli 3, Stoll, Wilkins 3, Obst 20, Osetkowski 9 (9 Rebounds), Klepeisz 12, Caupain 16 (7 Rebounds, 5 Assists), Heckmann, Holman.

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