Vechta. Im Niedersachsen-Derby bei RASTA Vechta behielten die Basketball Löwen mit 80:71 (40:45) die Oberhand. Mit einer konzentrierten Defensivleistung vor allem im zweiten Spielabschnitt gelang den Löwen der wichtige Auswärtssieg, damit kein sorgenvoller Blick nach unten gerichtet werden muss. Auffällig agierten erneut Karim Jallow (18 Punkte) und Lukas Meisner (16 Punkte) als Kapitäns-Duo. Erstaunlich war zudem wie schnell Arnas Velicka mit neun Punkten, sieben Assists und sieben Rebounds die erhoffte Verstärkung ist.

Das erste Viertel entschieden die Löwen mit 26:22 für sich. Beide Teams trafen hochprozentig vom Perimeter. Das Spiel der Gastgeber war sehr foullastig, so dass die Löwen von der Freiwurflinie einen Sieben-Punkte-Rückstand in eine Führung ummünzen konnten.

Während RASTA Vechta weiterhin von der Dreipunktlinie traf, wollten die Würfe bei den Löwen nicht mehr in ihr Ziel fallen. Gavin Schilling und Lukas Meisner waren mit zehn Punkten gut im Spiel konnten aber den Rückstand von 40:45 zur Pause auch nicht verhindern. Der Schlüssel zum Sieg musste über die Defensive gefunden werden.

Im dritten Viertel ließen die Löwen nur elf Punkte der Gastgeber zu. Beim Stande von 53:56 starteten sie einen 10:0-Lauf und drehten das Spiel.

Mit der Führung im Rücken ließen die Basketball Löwen nichts mehr anbrennen und rückten in der Tabelle auf den zehnten Rang vor. Aber vor allem vergrößerten sie mit dem sechsten Sieg den Abstand auf die beiden Abstiegsränge, die von den Jobstairs Gießen 46ers und RASTA Vechta mit jeweils drei Siegen belegt werden.

Trainerstimme zum Spiel

Pete Strobl (Basketball Löwen): „Wie erwartet, war das ein sehr schweres Spiel. Wir haben dieser kämpfenden Vechtaer Mannschaft zu Beginn viel zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen. In der Halbzeitpause haben wir sehr deutliche Worte gefunden und die Jungs haben sofort gewusst, was wir brauchen. Unsere Verteidigung, unsere Kommunikation, die Art und Weise unseres Spiels und unser Kampf waren in der 2. Halbzeit viel besser als zuvor. Und wenn man eine Mannschaft nach dem Seitenwechsel bei 26 Punkten hält, zeigt das, was wir können. Die letzten vier Spiele waren für unsere Entwicklung sehr wichtig. Am Ende haben wir heute gezeigt, wie wir spielen können – wenn wir das zusammen machen.“

Basketball Löwen: Wank 12 (6 Rebounds), Watkins n.e., Zeeb 2, van Slooten 5 (3 Assists), Meisner 16, Robinson 1 (3 Assists), Göttsche 1, Peterka 5, Roosch n.e., Veli?ka 9 (7 Rebounds, 7 Assists), Schilling 11 (5 Rebounds), Jallow 18 (6 Rebounds).

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