Braunschweig. Die Basketball Löwen haben das Tabellen-Nachbarschaftsduell gegen die Niners Chemnitz mit 93:77 (50:40) gewonnen. Karim Jallow und Arnas Velicka waren mit jeweils 21 Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Beide Teams trafen mit genau demselben Spielverhältnis aufeinander. Beide standen vor dem Spiel bei sieben Siegen und zwölf Niederlagen. Die Niners aus Chemnitz kamen kürzlich aus der zweiten Quarantäne und hatten somit den gleichen Nachteil wie die Löwen zu verkraften.

Löwen starten selbstbewusst

Die Löwen waren auf ein Team mit sehr guten Dreipunktschützen eingestellt. Sie passten ihre Verteidigung an und trafen ihrerseits gut vom Perimeter. Arnas Velicka und Luc van Slooten warfen einen schnellen 9:4-Vorsprung heraus. Auf der Gegenseite hielt George King dagegen und traf seine beiden Würfe von „Downtown“. Doch das Spiel der Löwen war variabler. Arnas Velicka suchte und fand das Zusammenspiel mit Gavin Schilling. Mal spektakulär per „Alley-Hoop“, mal konservativ im „Pick and Roll“. Der junge Litauer steuerte das Spiel der Löwen. Im ersten Viertel leisteten sich die Löwen nur einen Ballverlust und führten zu Recht mit 24:19.

Konzentrierter Auftritt mit gutem Teamspiel

Im zweiten Viertel meldete sich auch Kapitän Karim Jallow im Spiel an und steuerte elf Punkte bei. Garai Zeeb brachte seinem Team erneut die defensive Energie. Insgesamt war aber auch die Kombinationsfreudigkeit des jungen Braunschweiger Teams herauszustellen. Mit 17 (!!) verteilten Vorlagen glänzten sie in der ersten Halbzeit. Die zu erwartende Überlegenheit im Reboundspiel trat nicht ein, denn bei den Gästen überzeugte der nachverpflichtete Jonathan Williams unter dem Korb. Martin Peterka und Benedikt Turudic hatten immer wieder ihre Momente, in denen sie ihrem Team wichtige Impulse gaben. Ein engmaschiges Anspiel untereinander führte zum 38:27.

Löwen dominieren unter dem Korb

In den direkten Duellen unter dem Korb waren Gavin Schilling und Benedikt Turudic mit schnellen Bewegungen ihren Kontrahenten überlegen. Beim Stande von 42:30 war die höchste Führung erreicht. Die Löwen schafften es durch ihre intensive Verteidigung, dass die Gäste schwierige Würfe nehmen mussten. Innerhalb von zehn Sekunden konnten sie beispielhaft vor der Pause beim Stande von 50:40 keinen Wurf mehr kreieren.

Fehler auf beiden Seiten

Das dritte Viertel startete mit Fehlern auf beiden Seiten. Die Trefferquoten sanken und die Ballverluste häuften sich. Symptomatisch war der Treffer von James Robinson nach Steal von Lukas Wank zum 57:45, nachdem er kurz vorher kopfschüttelnd zwei offene Würfe vergeben hatte. Die Verteidigungsintensität der Gäste ließ nach und die Löwen kamen teilweise zu leichten Punkten und bauten ihre Führung auf 66:46 aus. Viertelübergreifend ließen die Löwen im Gefühl des sicheren Sieges einen 1:11-Lauf zu. In kurzer Abfolge trafen George King und Marcus Thornton von der Dreipunktlinie.

Löwen zum Ende souverän

Die Gäste schöpften neue Hoffnung und Headcoach Pete Strobl setzte per Auszeit den Stopp. Mit sechs Punkten brachten sich die Löwen wieder auf die Siegerstraße. Martin Peterka und Karim Jallow trafen ihre Würfe von außen. George King auf der Gegenseite hielt dagegen, so dass der Vorsprung auf acht Punkte schmolz (75:67). Lukas Wank markierte energiegeladen wichtige Punkte, bevor wieder Arnas Velicka mit seiner Schnelligkeit übernahm. Er attackierte den Korb, traf und sammelte Freiwürfe ein, die er mit einer großen Sicherheit verwandelte. Letztlich gewannen die Löwen sicher mit 93:77, weil Lukas Wank und Karim Jallow weitere Dreier setzten.

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