Braunschweig. Die Basketball Löwen verloren auch das zweite Duell mit den Hamburg Towers. Sie unterlagen nach einem sehr intensiven Spiel mit 63:74 (27:34) und konnten den defensiven Druck der Gäste nicht erwidern. Martin Peterka (13 Punkte) und Gavin Schilling (10 Punkte) holten zusammen so viele Punkte wie auf der Gegenseite Jordan Swing für sein Team.

Innerhalb von wenigen Tagen trafen die Basketball Löwen erneut auf die Hamburg Towers, die am Mittwoch in der Verlängerung noch mit 84:81 die Nase vorn hatten. Natürlich hatten sich die Löwen auf eine Revanche eingestellt und wollten sich in den Kleinigkeiten verbessert zeigen, die am Mittwoch noch den Ausschlag für die Hamburg Towers gegeben hatten. In einer Art „Playoffmodus“ galt es die entsprechenden Lehren aus der Niederlage zu ziehen, um in der eigenen Halle das direkte Duell mit einem höheren Sieg für sich zu entscheiden.

Gute Vorsätze bei den Löwen

„Wir haben viele gute Aktionen gehabt, doch am Ende haben Kleinigkeiten entschieden. Ein Fehlwurf, ein verpasster Freiwurf oder ein Turnover – daraus müssen wir unsere Lehren ziehen und es besser machen. Das ist die Chance zu beweisen, dass wir innerhalb kürzester Zeit lernen und uns entwickeln können“, betonte Headcoach Pete Strobl.

Defensive Intensität

Beide Teams entwickelten enormen und lautstarken, defensiven Druck, so dass die ersten Würfe nur unter starker Bedrängnis stattfanden. Es schien sogar als würde den Löwen kein einziger Dreipunktwurf im ersten Viertel gelingen, als Martin Peterka mit einem Buzzerbeater zumindest noch auf 12:15 in der letzten Sekunde auf Assist von Lukas Wank verkürzen konnte. Zuvor hatte James Robinson bis zum 5:5 die Löwen im Spiel gehalten. Bei einer insgesamt nur 25prozentigen Trefferquote aus dem Feld und fünf Ballverlusten gerieten die Löwen dauerhaft in Rückstand.

Harte Arbeit unter dem Korb

Bei den Gästen lief Jordan Swing im zweiten Viertel heiß, der mit zwölf Punkten ein Faktor im Hamburger Spiel wurde. Er traf mit seinen Würfen vom Perimeter zum zwischenzeitlichen 17:23. Bei den Löwen brachte Benedikt Turudic viel Energie ein und bot seinem Team Lösungsmöglichkeiten gegen die unglaublich intensiv verteidigenden Gäste an. Mit seinen acht Punkten rückten die Löwen wieder auf 24:25 heran, liefen aber nach zwei schnellen Dreiern von Bryce Taylor weiter hinterher. Der Buzzerbeater zur Halbzeit von Zac Cuthbertson machte die Beratung der Löwen in der Halbzeit nicht einfacher, denn die Löwen hatten Sekunden vor dem Ende wieder einen ihren unnötigen Ballverluste zu verzeichnen. So gerieten sie mit sieben Punkten (27:34) bei diesem Low-Scoring-Match ins Hintertreffen. Die Löwen hatten sich fünfmal den Ball klauen lassen, aber ihrerseits keinen einzigen Steal zu verzeichnen.

Ausgeglichenes drittes Viertel

Die Gäste bauten ihren Vorsprung in den zweistelligen Bereich aus, weil sie keine einfachen Punkte für die Löwen zuließen, sich aber ihrerseits immer besser durchsetzten. Kameron Taylor, der am Mittwoch das Spiel entschieden hatte, setzte sich in der Zone durch. Martin Peterka traf von außen und Arnas Velicka versuchte Energie einzubringen. Die Löwen reduzierten ihre Ballverluste und gestalteten das dritte Viertel ausgeglichen. (47:54)

Routinierte Gäste

Ins vierte Viertel starteten die Hamburger mit einem 6:0-Lauf. Martin Peterka mit einem Vierpunkt-Spiel brachte sein Team nochmal auf 52:60 heran. Aber die Hamburger zeigten sich im Umgang mit einem Vorsprung wesentlich routinierter als die Löwen im Hinspiel. Sie setzten ihrerseits zwei Dreier. Zac Cuthbertson feierte seinen vermeintlichen „Gamewinner“ zum 52:66 und musste sich einige Worte seines Trainers Pedro Calles anhören. Doch es bewahrheitete sich. Die Löwen kamen nicht mehr in Reichweite, weil Jordan Swing mit seine 23 Punkten immer wieder Akzente setzte. Center Maik Kotsar holte ein Double-Double (12 Punkte und 11 Rebounds), so dass die Hamburger völlig verdient gegen die jungen Löwen gewannen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here