Ludwigsburg. Die Basketball Löwen beeindruckten mit einem 90:87 (49:41)-Sieg bei den RIESEN Ludwigsburg und ziehen in das Viertelfinale des BBL Pokals ein. Erneut punkteten fünf Akteure zweistellig. Scott Eatherton avancierte mit 26 Punkten zum Topscorer. Besser hätte der Saisonauftakt für die Löwen nicht laufen können. Jetzt hoffen alle Löwen-Fans auf ein Heimspiel im BBL-Pokal, um erstmalig das Halbfinale zu erreichen.

Die Löwen starteten mit einer außergewöhnlichen Dreierquote und spielten äußerst effizient. Im zweiten Viertel führten sie bereits mit 45:31 und hatten eine Trefferquote von über siebzig Prozent bei gleichzeitig intensiver Defensivarbeit, die den Rythmus der Gastgeber häufig unterbrach.

Dadurch setzten die Ludwigsburger selbst auf Würfe aus der Distanz und drehten das Spiel mit einem 12:0-Lauf in der zweiten Halbzeit in ihre Richtung. Nach dem dritten Viertel lagen die Löwen mit vier Punkten (67:71) zurück und hatten 30 Punkte hinnehmen müssen. Aber sie zeigten ihr Kämpferherz und ließen sich in dieser „Alles oder Nichts“-Begegnung nicht abschütteln. Immer wieder Scott Eatherton und auch Karim Jallow, an alter Wirkungsstätte, setzten Zeichen. Als sie mit 88:81 kurz vor Schluss führten, schien die Begegnung entschieden zu sein. Doch im Basketball weit gefehlt, wäre der letzte Wurf der Gastgeber durch die Reuse gerutscht hätte es eine Verlängerung gegeben. So aber war die Freude bei den Löwen natürlich riesengroß.

 

Viertel aus Löwensicht: 32:25, 17:16, 18:30, 23:16;

Trainerstimmen zum Spiel:

Pete Strobl
(Basketball Löwen Braunschweig): „Es war wie erwartet ein sehr schweres Spiel für uns. Jeder weiß, dass Teams von John Patrick immer kämpfen. Wir haben gewusst, dass wenn wir eine Chance haben wollen, wir von Beginn an mit viel Energie spielen müssen. Das haben wir gemacht. Ich bin sehr froh, dass wir gewonnen haben. Aber wir wollen viele Dinge und Kleinigkeiten verbessern und können aus diesem Spiel noch viel lernen. Kompliment an John Patrick. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die Leute von meiner Mannschaft sagen, sie würde so hart spielen wie seine.“

John Patrick (MHP RIESEN Ludwigsburg): „Gratulation an Braunschweig. Sie haben verdient gewonnen, weil sie vom Anfang bis zum Ende mit aggressiverer und besserer Körpersprache gespielt haben. Wir hatten im dritten Viertel eine Chance, das Spiel zu drehen und haben es fast geschafft. Aber aufgrund schlechter Entscheidungen und guter Aktionen von Braunschweig haben wir dieses Momentum verloren. Wir sind eine junge Mannschaft mit wenigen Spielern, die Erfahrung auf diesem Niveau haben und ich hoffe, dass wir viel von diesem Spiel lernen können.“

Basketball Löwen Braunschweig: Wank 5 (5 Rebounds), Zeeb 2 (3 Assists), Pwono, Klepeisz 12 (3 Assists), Mushidi 8 (5 Rebounds), Marelja 3, Releford 14, Lawson III 10, Jallow 10 (5 Rebounds), Eatherton 26 (6 Rebounds, 4 Assists), Lagerpusch.

MHP RIESEN Ludwigsburg: Carrington 26 (3 Assists), Weiler-Babb 3 (7 Rebounds, 4 Assists), Smith 9, Konga, Lyles 3, Caisin, Hukporti, Wohlfarth-Bottermann 10, Wimbush 16, Leissner 2, von Fintel n.e., Brase 12.

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