Zehn Jahre mussten sich die Fans von Mamma Mia gedulden um nun endlich die Fortsetzung des Musicals mit Donna (Meryl Streep) und ihrer Tochter Sophie (Amanda Seyfried) zu sehen. Der Soundtrack wurde wieder von den ABBA-Jungs Benny Andersson und Björn Ulvaeus komponiert und lässt jedes ABBA-Herz höherschlagen.

Reise in die Vergangenheit

Die Geschichte ist kurz zusammengefasst. Anfangs geht es um die junge Donna, gespielt von Lily James, die nach Griechenland reist. Dort lernt sie die drei möglichen Väter ihrer Tochter kennen: Den Architekten Sam (Jeremy Irvine), den Banker Harry (Hugh Skinner) und den lebenslustigen Autor Bill (Josh Dylan). Mit von der Partie sind auch Donnas Schulfreundinnen Tanya (Jessica Keenan Wynn) und Rosie (Alexa Davies).

Die Reise in die Vergangenheit ist glaubhaft und sympathisch dargestellt. Immer wieder wechselt die Scene in die Gegenwart in der Donnas Tochter Sophie ein Fest plant. Neben ihren drei Vätern kommt zum Gernerationentreffen auch Sophies Großmutter, gespielt von Cher, die auch gleich eine Kostprobe ihrer Stimme bietet.

Man muss Cher einfach mögen, um Gänsehaut zu bekommen, ich war gerührt. Genauso wie von der gesanglichen Leistung der jungen Donna, die mit ihrer tollen Stimme alle mitriss.

Trotz einiger Schwächen für Mamma Mia Fans ein Muss

Obwohl der Film einige Schwächen in der Handlung zeigt und sich von Happy End zu Happy End hangelt, ist der Film vor allem für „Mamma Mia“- und ABBA-Fans zu empfehlen. Der Film ist an einigen Stellen sehr traurig und die Leichtigkeit aus dem ersten Teil verschwunden. Der kurze Auftritt von Meryl Streep eine Enttäuschung.

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Foto: Universal Pictures