Ein weiteres chaotisches Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Distanzunterricht, geteilte Lerngruppen, Abstand halten und Masken tragen. Vieles von dem war zu Beginn des Schuljahres noch neu und ungewohnt, aber mit der Zeit schliffen sich die neuen Rituale ein. Etwas, das im Schulleben dennoch immer dazugehört und traditionell zum Ende des Schuljahres stattfindet, sind die Abschlüsse. Am Freitag, den 2. Juli, war es wieder soweit: Die Realschule Vechelde verabschiedete die Schülerinnen und Schüler der 10ten Klasse.

„Nachdem wir im letzten Jahr die Abschlussklassen unter besonderen Bedingungen verabschieden mussten, sind wir alle davon ausgegangen, in diesem Jahr wieder alle Besonderheiten, die zu einer 10. Klasse gehören, in gewohnter Weise stattfinden lassen zu können.“, so die einleitenden Worte des kommissarischen Schulleiters Herr Hermes. Leider war dies dieses Jahr nicht ganz möglich. Unter dem Motto „Scheiß Corona“ planten die 10 Klassen mit viel Kreativität und Eifer eine festliche Abschlussfeier. Der niedrigen Inzidenzen sei Dank, konnte aus der Planung auch tatsächlich Realität werden.

Aufführungen in der Aula

Unter der Anleitung von Frau Kemper zeigten die Wahlpflichtkurse Musik des 8ten und 9ten Jahrgangs in der festlich geschmückten Aula zwei Tanzstücke, welche die Gäste geradezu an die Sitze fesselten und gleichzeitig zum Mitklatschen animierten.

In seiner Laudatio konnte Herr Hermes stolz verkünden, dass ganze 60% der Absolventinnen und Absolventen den Erweiterten Realschulabschluss erreicht haben.

Neben der Schulleitung fanden auch die jeweiligen Klassenlehrkräfte Herr List (10a), Frau Ellerbrock (10b) und Frau Paul (10c) freundliche Abschiedsworte, um ihre Schülerinnen und Schüler in ihr Leben nach der Realschule Vechelde zu entlassen. Dabei wurde an der einen oder anderen Stelle auch herzlich gelacht, wenn lustige Anekdoten in Erinnerung gerufen wurden. Es gab aber auch Tränen, denn allen war klar, dass sich an diesem Tag die Wege von vielen trennen würden und ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnen würde.

Das Ende der reduzierten Abschlussfeier bildeten einzelne Aktionen auf dem Schulgelände, die durch die Elternvertreter organisiert wurden, sodass in corona-konformer Runde angestoßen und das ein oder andere Wort gewechselt werden konnte.

(F. Meier-Geißler und S. Eggers-Zöllner)

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