Naturerlebnis Island

Island ist ein Reiseziel für Naturfreunde, für Menschen, die die Weite lieben und die Kraft der Elemente spüren wollen. Die größte Vulkaninsel der Erde ist aber vor allem ein Ziel für Individualisten. Einige spektakuläre Sehenswürdigkeiten sind schon bei einem Tagesausflug von der Hauptstadt Reykjavik aus zu erreichen. Nimmt sich allerdings die Zeit, hat die Insel mit ihren Geysiren, Gletschern, Wasserfällen und Fjorden so viel mehr zu bieten.

3 Menschen auf BerggipfelDie Wanderung im Fjord Borgarfjördur Eystri erfolgt teilweise durch wegloses Gelände.

Sehen – erleben – träumen

Einige Reiseveranstalter, wie zum Beispiel „set geo-aktiv reisen“, bieten deshalb individuelle Touren für Selbstfahrer an. Das kleine Team aus Fürstenzell hat sich auf Reisen nach Island, Grönland, auf die Färöer Inseln und nach Spitzbergen spezialisiert und hilft gerne mit Insidertipps weiter. Um etwa die Naturschönheiten auf dem so genannten „Golden Circle“ möglichst ungestört zu erleben, rät die gebürtige Isländerin Salóme Kristjánsdóttir: „Am besten startet man ab Reykjavík schon sehr früh morgens, dann ist man zumindest im Thingvellir Nationalpark noch vor dem großen Ansturm da. Wer am berühmten Gullfoss-Wasserfall und im geothermalen Geysir-Gebiet relativ alleine sein möchte, sollte am Abend vor Ort sein und dann in der Region übernachten.“ Für Urlauber mit Zeit und Muße ist beispielsweise die 15-tägige Selbstfahrer-Rundreise „Mietwagen & Wandern“ zu empfehlen. Die ausführlich Beschreibung finden Sie unter www.set-geo-aktiv.de . Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten stehen bei dieser Rundtour der abwechslungsreiche Osten und der raue Norden der Insel im Fokus. Auf diese Weise entdeckt man versteckte Wasserfälle und tiefe Schluchten. Man fährt durch menschenleere Gebiete mit tief eingeschnittenen Fjorden und  erlebt bunte Farbenspiele und wüstenhafte Lavafelder.

Wasserfall an FelswandDer Svartifoss – schwarzer Wasserfall – hat seinen Namen

nach der Farbe des umgebenden Gesteins erhalten.

Als hätten die Trolle Boule gespielt

Ganz im Sinne eines „Slow-Tavel“-Erlebens steht die 3-tägige Wanderung am 7. bis 9. Tag der Rundreise. Mit einem örtlichen Führer erkunden die maximal 12 Teilnehmer den malerischen Fjord Borgarfjördur Eystri, eine der entlegensten Gegenden der Insel. Abseits der üblichen Pfade wandert man teilweise in weglosem Gelände mit grandiosen Ausblicken. Ausgesprochen putzig mit ihren dicken roten Schnäbeln sehen die Papageitaucher auf dem Vogelfelsen im Hafen des kleinen Küstenortes Bakkagerdi aus. Eindrucksvoll ist auch die Wanderung zum Felssturzgebiet Stórurd. Mit türkis-blauen Tümpeln zwischen großen Felsbrocken wirkt der  Anblick, als hätten die Trolle Boule gespielt. Gut zu wissen: Die einzelnen Etappen der Selbstfahrertour können flexibel an die persönlichen Reisewünsche angepasst werden.

Eisschollen im Meer

Die Gletscherlagune Jökulsárlón gehört zu den Attraktionen im Südosten Islands.

Island ist der westlichste Punkt Europas. Die gut 103.000 Quadratkilometer große Vulkaninsel im Nordatlantik ist zu weiten Teilen von Gletschern, Lavagebieten und Wüste geprägt. Aufgrund ihrer geografischen Lage knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises herrschen im Sommer Durchschnittstemperaturen um zehn Grad Celsius. Charakteristisch sind schnelle Wetter- und Windwechsel. In den Monaten Juni bis August erleuchtet die Mitternachtssonne das Land fast durchgehend taghell, lange Dämmerungsphasen gibt es sowohl im Frühling als auch im Spätherbst.
Nähere Informationen zur besten Reisezeit, zur Anreise und Fortbewegung vor Ort findet man unter www.set-geo-aktiv.de.eisen

djd

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Fotos: djd/www.set-geo-aktiv.de