Braunschweig. Zum 28.Spieltag der 3.Liga gewann die Eintracht gegen Viktoria Köln mit 4:2 (2:1) im ersten Heimspiel nach der Corona-Pause. Durch Tore von Leon Bürger (10.), Martin Kobylanski (40.) und den Doppeltorschützen Marcel Bär (64.,79.) glückte der Auftakt im ersten „Geisterspiel“.

Die Startelf hielt einige Überraschungen bereit, denn Eintracht-Coach Marco Antwerpen beorderte Benjamin Kessel zusammen mit Felix Burmeister in die Innenverteidigung. Kevin Goden verteidigte dafür rechts gegen den schnellen Jonas Carls auf der Gegenseite. Auf der linken Seite kam Leon Bürger zu seinem Startelf-Debüt vor Linksverteidiger Niko Kijewski.

Turbulente Auftaktminuten

Nach einer guten Möglichkeit von Merveille Biankadi wurde die Eintracht gleich kalt erwischt. Jonas Carls setzte sich in hohem Tempo auf der Außenposition durch und fand den einschussbereiten Mike Wunderlich (3.), der aus 14 Metern Jasmin Fejzic keine Chance ließ. Doch die Reaktion der Eintracht ließ nicht lange auf sich warten. Erst Martin Kobylanski (7.), dann der sehr agile Marvin Pourié (8.) verpassten, bis schließlich Leon Bürger (10.) zum Ausgleich traf. Merveille Biankadi hatte sich auf dem Flügel durchgesetzt, so dass im Zentrum erst Marvin Pourié den Ball freisperrte und Leon Bürger zur Stelle war.

Eintracht in Lauerstellung

Nach dem Ausgleich hatte der Gast aus Köln einen hohen Ballbesitzanteil, ohne aber wirklich in gute Abschlusspositionen zu kommen. Ein Abseitstreffer von Patrick Kammerbauer (27.), der sehr umsichtig mit Bernd Nehrig vor der Viererkette agierte, bekam keine Gültigkeit. Der Führungstreffer vor der Pause entstand nach einer Balleroberung auf der linken Seite, so dass Niko Kijewski im Zusammenspiel mit Leon Bürger den Ball mustergültig für Martin Kobylanski (40.) auflegte. Marvin Pourié hatte den Ball gezielt durch seine Beine laufen lassen, so dass Kobylanski ein dankbarer Abnehmer war.

Marcel Bär entscheidet das Spiel

Mit wenig Tempo kamen beide Teams aus der Pause und erst durch den Ausgleichstreffer der Gäste durch einen 30 Meter-Schuss von Hamza Saghiri (62.) nahm die Eintracht wieder Fahrt auf. Der kurz zuvor eingewechselte Marcel Bär (64.) wurde im Rücken der Abwehr von Kobylanski gefunden und traf zur erneuten Führung. Mike Wunderlich (77.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß konnte die spielstarken Gäste aber nicht belohnen. Mit einer sehenswerten Aktion entschied Marcel Bär (79.) hingegen das Spiel für seine Eintracht, was dann letztlich aufgrund der höheren Effizienz auch verdient war. Aus vollem Lauf bekam er den Ball, kontrollierte diesen und verwandelte per Direktabnahme. Starker Auftritt nach Einwechselung! Somit bleibt die Eintracht auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen.

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