Braunschweig. Die Löwen brüllen wieder. Erster Sieg in der neuen BBL-Saison! Mit 92:66 (52:38) wird Champions-League-Teilnehmer Brose Bamberg wieder nach Hause geschickt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und den Topscorern DeAndré Lansdowne (21 Punkte) und Scott Eatherton (23 Punkte) gewannen die Löwen jedes Viertel.

Löwen mit Drang zum Korb

Im ersten Viertel attackierten die Löwen gleich energisch den Bamberger Korb. Pointguard Joe Rahon lieferte seine beste Saisonleistung. Die Zahl der Turnover war verschwindend gering. Selbst in starker Bedrängnis brachte er die Bälle zum Mitspieler. Ablage auf Scott Eatherton, der raus auf De André Lansdowne. Der Ball lief und die Dreier fielen. Shaquille Hines, Thommy Klepeisz schlossen sich an. Die Führung erhöhte sich von 10:4 auf 26:17. Auf Pass von DeAndré Lansdowne schloss Scott Eatherton per Dunking ein überragendes erste Viertel ab.

Starker defensiver Druck der Löwen

Vor allem auch die Defensive arbeitete hervorragend. Die Bamberger versuchten häufig über ihre Center Cliff Alexander und Elias Harris zum Erfolg zu kommen. Viele Würfe wurden extrem gut verteidigt, so dass die Gäste nur unter starkem Gegnerdruck agieren konnten. Zur Pause erhöhten die Löwen auf 52:38 und hatten weniger Turnover, viel mehr Würfe und auch die höhere Anzahl an Rebounds.

Die 3014 Zuschauer in der VW-Halle witterten die Sensation. Es war möglich die ungeschlagenen Bamberger zu besiegen.

Brayon Blake übernimmt Verantwortung

Direkt nach der Pause fiel per einstudiertem Spielzug der nächste Dreier von DeAndré Lansdowne. Nach einigen fraglichen Entscheidungen der Referees kam die Zeit von Brayon Blake. Seine neun Punkte machte er in kurzer Abfolge und half kurzzeitige Irritationen zu überwinden. Mit einem Dreipunktspiel erhöhte Scott Eatherton zum Viertelende auf den vorentscheidenden Vorsprung von 75:57. Im letzten Viertel fehlte den Bambergern der Glaube dieses Spiel noch umbiegen zu können. Die Löwen zeigten ihre beste Saisonleistung und gewannen souverän mit 92:66. Die Zuschauer feierten per „Standing Ovations“. Coach Frank Menz sprach anschließend von einem Befreiungsschlag: „Es freut mich sehr, dass sich die Spieler für mehrere Monate harte Arbeit heute belohnt haben.“