Freiburg. Am zweiten Spieltag trat der VfL Wolfsburg im Breisgau beim SC Freiburg an und entführte einen Punkt. Beim 1:1 (1:1) war kurz vor der Pause Josip Brekalo (42.) mit einem direkten Freistoss erfolgreich, nachdem Nils Petersen (11.) die Freiburger in Führung gebracht hatte.

Rotation in der Startelf

Das VfL-Trainerteam hatte sich entschlossen vor dem Playoff-Spiel zum Einzug in die Europa League am 1. Oktober in Athen auf sieben Positionen zu rotieren. So kam Yunus Malli nach seiner Leihe zu Union Berlin erstmalig wieder zu einem Startelf-Einsatz. Daniel Ginczek ersetzte VfL-Torjäger Wout Weghorst im Sturmzentrum. Das Tor hütete Pavao Pervan für Koen Casteels (kurzfristige Knieprobleme). Beim SC Freiburg startete erstmalig der Vereinsrekordeinkauf Baptiste Santamaria im zentralen Mittelfeld.

Früher Rückstand

Die Wölfe waren gleich gut im Spiel und traten in den ersten Minuten sofort sehr selbstbewusst auf. Joao Victor (6.) und Daniel Ginczek (8.) hatten die ersten Torabschlüsse im Spiel blieben aber zu ungenau. Das gelang den Gastgebern in Person von Nils Petersen (11.) besser, der nach einem Eckball von Vincenzo Grifo am kurzen Pfosten einlief und aus spitzem Winkel einköpfen konnte. Die Wölfe versuchten direkt zurückzuschlagen und gingen dabei auch rustikal zur Sache. Direkt aufeinanderfolgend kassierten Paulo Otavio, Maximilian Arnold und John-Anthony Brooks innerhalb von zwei Minuten den gelben Karton. Die Freiburger hielten dagegen leisteten sich allerdings in zentraler Position ein Foul am Strafraumrand. Aus 17 Metern Torentfernung verwandelte Josip Brekalo (42.) direkt, da sein Schuss auch noch entscheidend abgefälscht wurde. Der Ball prallte von der Unterkante der Querlatte hinter die Linie.

Das Remis zur Pause war leistungsgerecht. Nach dem Wechsel bereitete Joao Victor vor seinem verletzungsbedingten Ausscheiden noch eine gute Chance für Yannick Gerhardt (48.) vor. In der Folge waren allerdings die Freiburger das bessere Team. Erst ein Abseitstreffer von Lucas Höler (57.), dann ein krachender Linksschuss von Baptiste Santamaria (64.), den Pavao Pervan gerade noch mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenken konnte. Der VfL-Keeper war nun unter Dauerbeschuss. Er wehrte Schüsse von Heintz (74.) und Santamaria (75.) ab. Der Freiburger Neuzugang setzte sich auch per Kopf (77.) durch und war die erhoffte Verstärkung für den Sportclub.

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner schöpfte mit Blick auf Donnerstag das gesamte Wechselkontingent aus. Der eingewechselte Jerome Roussillon (80.) flankte von der linken Seite völlig unbedrängt technisch aber unsauber auf seinen eingewechselten Torjäger Wout Weghorst. Dieser konnte den halbhohen Ball nicht verwerten. Aber eine VfL-Führung hätte zu diesem Zeitpunkt auch nicht dem Spielverlauf entsprochen. In der Nachspielzeit noch eine Riesenchance für den Gastgeber als Wout Weghorst den Ball zurückpassen wollte, aber Lucas Höler übersah. Dieser war sichtlich perplex und scheiterte im Eins gegen Eins an Pavao Pervan, der den Punktgewinn für die Wölfe festhielt.

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