Athen. Der VfL Wolfsburg hat es nicht geschafft. Die internationale Saison ist beendet, bevor sie angefangen hat. Mit 1:2 (1:0) unterlagen die Wölfe beim AEK Athen. Der Treffer von Admir Mehmedi (45.) kurz vor der Pause reichte nicht aus.

Nach der großen Rotation im Auswärtsspiel beim SC Freiburg (1:1) setzte VfL-Cheftrainer Oliver Glasner in der Innenverteidigung wieder auf den formstarken Maxence Lacroix neben VfL-Kapitän Josuha Guilavogui. Im Sturmzentrum spielte Wout Weghorst trotz Sprunggelenksproblemen. Renato Steffen ersetzte Joao Victor (Adduktorenprobleme) auf der offensiven Außenposition im 4-2-3-1-Spielsystem. Jerome Roussillon verteidigte dafür auf der vakanten rechten Seite.

Pavao Pervan hält Elfmeter

Stammtorhüter Koen Casteels, der sich am Wochenende beim Aufwärmen das Knie überstreckt hatte, fiel erneut aus. Eine exakte Diagnose steht noch aus. Sein Vertreter Pavao Pervan stand in der 18. Minute gleich im Mittelpunkt nach einem unberechtigten Elfmeterpfiff. Xaver Schlager berührte im Zweikampf den Oberschenkel seines Gegenspieler. Den schwach geschossenen Strafstoß (20.) vom AEK-Spielführer Petros Mantalos parierte er sicher. Vorher hatten die Gastgeber kleinere Chancen (3.,14.), ohne die Wölfe ernsthaft zu gefährden. Die Grün-Weißen hatten die höheren Spielanteile und Paulo Otavio (8.) fast von einem Mißverständnis der Griechen profitiert.

Wenig Offensivbewegung im VfL-Spiel

Das Spiel plätscherte unter Kontrolle des VfL so dahin. Bis auf einen Schuss von Maximilian Arnold (25.) gab es kaum offensive Ereignisse, da auch keine Läufe in die Tiefe angeboten wurden. Kurz vor dem Pausenpfiff dennoch die überraschende Pausenführung durch Admir Mehmedi (45.), der ein Zuspiel von Josip Brekalo trocken mit einem direkten Rechtsschuss in das lange Eck verwandelte.

Rückschlag durch Fernschuss

Nach der Pause versuchten die Wölfe agiler und schneller den Raum zu überbrücken und hatten durch Admir Mehmedi (56.) und Josip Brekalo (59.) zwei gute Abschlussaktionen. Der Treffer fiel allerdings auf der Gegenseite als der eingewechselte André Simoes (65.) sehenswert aus 25 Metern in den VfL-Torwinkel traf. Trotz aller Bemühungen gelang es den Wölfen nicht weitere Akzente zu setzen.

Schock in letzter Sekunde

Als alle schon mit der Verlängerung gerechnet hatten, ließ Maxence Lacroix den eingewechselten Iraner Karim Ansarifard (90.+4) gewähren, der mit seinem platzierten Schuss Pavao Pervan auf dem falschen Fuß erwischte. Der VfL ist somit schon vor der Gruppenphase international ausgeschieden und muss sich eine insgesamt enttäuschende Leistung vorwerfen lassen.

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