Nach den internationalen Testspielen bei Olympique Lyon (1:2) und Ajax Amsterdam (3:0) finalisiert der VfL Wolfsburg die Verpflichtung von Linksverteidiger Jérome Roussillon, der mit einem Vertrag bis 2022 ausgestattet werden soll. Der 25-jährige ehemalige französische Juniorennationalspieler kommt vom HSC Montpellier und soll geschätzte fünf Millionen an Ablöse kosten.

Dass ein neuer Linksverteidiger den Wölfen „schon noch gut“ tun würde, bestätigte der neue Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke, unlängst. Mit Gian-Luca Itter steht ein junger, hochtalentierter Spieler als Back-Up-Spieler bereit. Yannick Gerhardt soll demnach mehr auf vorgezogenen Positionen zum Einsatz kommen und bei Marcel Tisserand warten die Verantwortlichen erst einmal auf dessen vollständige Genesung. Wobei weitere Wechsel insbesondere zur Verringerung des Wölfe-Kaders erwartet werden dürften.

Im Spiel bei Ajax Amsterdam trafen die Wölfe auf eine niederländische B-Elf, die einige Akteure nach der Champions-League-Qualifikation gegen Sturm Graz schonte. Nach der Niederlage in Lyon zeigte sich die VfL-Offensive verbessert und auch der Wechsel in den taktischen Formationen wurde eingeübt.

Am Samstag, den 11.August stellen sich die Wölfe dem eigenen Publikum vor, wenn sie im Rahmen des Fan- und Familienfestes um 19.30 Uhr auf den SSC Neapel treffen.

Zahlen und Fakten zum Spiel bei Ajax Amsterdam:

Ajax Amsterdam: Lamprou – Kristensen, Schuurs, Blind (70. Bakker), Wöber – Ekkelenkamp, van de Beek (70. Jensen), Lang, de Jong (70. De Wit), Labyad – Sierhuis

VfL Wolfsburg: Menzel – Verhaegh (46. William), Knoche (46. Bruma), Brooks (46. Uduokhai), Gerhardt (72. Jaeckel) – Guilavogui (46. Camacho), Malli (46. Ginczek), Arnold (72. Rexhbecaj) – Mehmedi, Weghorst (72. Ntep), Brekalo (17. Blaszczykowski)

Tore: 0:1 Camacho (60.), 0:2 Ginczek (66.), 0:3 Mehmedi (77.)

Gelbe Karten: keine

Schiedsrichter: Martin van der Kerkhof (Breukelen)

Zur Startseite