Nürnberg. Zu Beginn des 15. Spieltages in der Fußball-Bundesliga gewannen die Wölfe beim seit nunmehr zehn Spielen sieglosen „Club“ mit 2:0 (0:0) in Nürnberg. Durch Treffer von Daniel Ginczek (58.) und Josip Brekalo (90.+3) werden die Grün-Weißen in dieser Saison wieder die Rolle eines Herausforderers um die internationalen Plätze einnehmen.

Yunus Malli in der Startelf

Vor 29604 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion bot sich den mitgereisten VfL-Fans zunächst bis zur 15. Minute ein ordentlicher Schlagabtausch zweier aktiver Mannschaften, die sich auf das Umschaltspiel festgelegt hatten. Bei den Wölfen war Felix Uduokhai für den angeschlagenen Jerome Roussillon auf die Position des Linksverteidigers in die Viererkette gerückt. Yunus Malli bekam auf seiner bevorzugten Position hinter den Spitzen für den mit Hüftproblemen pausierenden Admir Mehmedi seine Chance in der Startelf. John-Anthony Brooks und William waren nach ihren Gelbsperren ebenfalls in die Anfangsformation zurückgekehrt.

Torlos in die Pause

Nach der munteren Anfangsphase ging allerdings der Schwung im Spiel verloren, so dass beide Teams mehr reagierten als wirklich selber Aktionen voran zu treiben. Die Gastgeber mühten sich redlich, waren sie doch auch in der Pflicht endlich mal wieder einen Heimsieg zu erzielen. Daher gab es leichte Feldvorteile, ohne dass die Grün-Weißen ernsthaft in Gefahr gerieten.

Sturmduo Weghorst/Ginczek entscheidet das Spiel

Auch nach dem Wechsel sahen die Zuschauer viele Zweikämpfe, die sich aber nicht zu größeren Torchancen entwickelten. Wout Weghorst setzte mit seinem Pfostentreffer (58.) einen ersten größeren Akzent. Sein Sturmpartner Daniel Ginczek setzte nach und erzielte nach Pass von Maximilian Arnold mit einem entschlossenen Torabschluss die Führung für die Wölfe. (58.) Mit dem Vorsprung im Rücken gewannen die Grün-Weißen an Sicherheit und hätten abermals durch Wout Weghorst (66.) frühzeitig alles klar machen können. So keimte beim „Club“ noch einmal die Hoffnung auf. Doch viele Chancen kreierten die abstiegsgefährdeten Nürnberger nicht mehr. Der eingewechselte Josip Brekalo setzte den Schlusspunkt (90.+3) unter einen letztlich verdienten Auswärtssieg.

Zahlen und Fakten zum Spiel:

1. FC Nürnberg: Bredlow – Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold – Petrak, Rhein (83. Kerk) – Pereira (71. Ishak), Misidjan – Zrelak, Palacios (89. Erras)

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Uduokhai – Guilavogui – Gerhardt, Arnold – Malli (79. Brekalo) – Weghorst (86. Steffen), Ginczek

Tore: 0:1 Ginczek (58.), 0:2 Brekalo (90.+3)

Gelbe Karten: Zrelak, Petrak / Uduokhai

Zuschauer: 29.604 am Freitagabend im Max-Morlock-Stadion

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)