Wolfsburg. Am dritten Spieltag trennte sich der VfL Wolfsburg mit 1:1 (0:1) vom SC Paderborn. Nach dem frühen Rückstand durch Oliveira Souza (12.) gelang Josip Brekalo (56.) der Ausgleich. Felix Klaus hatte kurz vor Schluss den Sieg auf dem Fuß. Doch es sollte nichts mehr werden mit dem Startrekord.

Josip Brekalo in der Startelf

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner nahm einen Wechsel in der Startelf vor. Für Felix Klaus stürmte von Beginn an Josip Brekalo über die Außenposition. Der formstarke Kroate hatte sich im Berliner Olympiastadion mit einer Vorlage und seinem Tor für diese Nominierung empfohlen.

Die Paderborner starteten unverändert im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg. Die Vorzeichen für dieses Spiel waren Eindeutung, doch Oliver Glasner hatte eindringlich vor den überfallartigen und offensivfreudigen Gästen gewarnt.

Xaver Schlager früh verletzt

Die Wölfe zeigten sich von Beginn an klar tonangebend. Immer wieder wurden die offensiven Außenpositionen um Joao Victor und Josip Brekalo gesucht. Nach einem Dribbling über links spielte der Kroate den Ball an den Fünfmeterraum der Gäste, wo ihn der Österreicher Xaver Schlager knapp verpasste und auch noch unglücklich im Rasen hängenblieb (8.). Für ihn kam Yannick Gerhardt in das Spiel.

Paderborn eiskalt

Der eigentliche Schock dann in der 12. Minute. Mit der ersten Torchance gingen die Gäste in Führung. Oliveira Souza verwandelte einen quergelegten Ball von der Sechzehnergrenze direkt ins linke untere Eck. Bis zur ersten Trinkpause wirkten die Wölfe durch den Rückstand „angeknockt“ an diesem heißen Samstagnachmittag. Vieles lief über Maximilian Arnold, der per Fernschuss oder Standardsituation Gefahr vor dem Paderborner Tor heraufbeschwor. Doch wirklich zwingend und überzeugend traten die Wölfe vor der Pause nicht auf. Die Gäste hatten sich durch eine disziplinierte, tiefstehende Verteidigung eine gute Ausgangsposition erspielt. Sie überließen dem VfL weitestgehend den Ballbesitz und setzten Nadelstiche im schnellen Umkehrspiel. Die angestrebten frühen Balleroberungen gelangen den Grün-Weißen nicht.

Admir Mehmedi bringt Ideen ins Spiel

Nach der Pause hatte der VfL zwar den Willen, aber noch nicht gleich die Lösungen gegen die tiefstehenden Gäste parat. Mit der Einwechselung von Admir Mehmedi gelang der Umschwung. Der Schweizer eroberte den Ball und passte auf Wout Weghorst, der wiederum Josip Brekalo in Position brachte. Der zog ab und traf mit einem fulminanten Schuss zum Ausgleich (56.). Beide Teams suchten weiterhin den schnellen Weg zum gegnerischen Tor. Gästestürmer Sven Michel (59. und 75.) tauchte frei vor VfL-Keeper Koen Casteels auf und hätte für eine Überraschung sorgen können. Felix Klaus verpasste in der Nachspielzeit den „Lucky Punch“. Letztlich mussten die Wölfe mit einem Punkt gegen einen mutig aufspielenden Aufsteiger zufrieden sein.

Zahlen und Fakten zum Spiel

VfL Wolfsburg: Casteels – Knoche, Guilavogui, Brooks – William, Schlager (11. Gerhardt), Arnold, Roussillon – Brekalo (86. Klaus), Weghorst, Victor (55. Mehmedi)

SC Paderborn 07: Huth – Dräger, Strohdiek, Hünemeier, Collins – Vasiliadis, Gjasula, Oliveira Souza (80. Holtmann), Antwi-Adjei – Mamba (60. Sabiri), Michel (86. Zolinski)

Tore: 0:1 Oliveira Souza (12.), 1:1 Brekalo (56.)

Gelbe Karten: – / Hünemeier, Holtmann, Gjasula

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim)

Zuschauer: 23.750 am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

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