Wolfsburg. Die Pflichtspielsaison startet mit dem morgigen DFB-Pokalspiel beim Halleschen FC (Montag, 12. August 18.30 Uhr). Am ersten Spieltag treffen die Wölfe in der VW-Arena am Samstag, den 17. August um 15.30 Uhr auf den 1.FC Köln. Was dürfen die Zuschauer und Fans erwarten? Wir haben ein kleinen Saisoncheck für unsere Leserinnen und Leser vorbereitet.

Das neue VfL-Trainerteam um Cheftrainer Oliver Glasner wird einen anderen Fußball spielen lassen, der aber erneut die Prämissen und Grundsätze des Vereins „Fußball, Arbeit und Leidenschaft“ erkennen lassen soll. Die Abkehr vom Ballbesitzfußball zu mehr Effizienz und schnelleren Umkehraktionen ist modern und soll in den drei Wettbewerben inklusive der Europa-League erfolgreich praktiziert werden.

Lukas Nmecha neu beim VfL

Das Team ist dementsprechend mit schnellen Akteuren verstärkt. Auf den Ausfall von Daniel Ginczek (Rücken-Operation) reagierten die Wölfe um ihren Sportdirektor Marcel Schäfer und Geschäftsführer Jörg Schmadtke mit der Ausleihe von Lukas Nmecha. Der deutsche U21-Nationalspieler kommt von Manchester City und wurde mit der englischen U19 vor zwei Jahren Europameister. Mit zwei Staatsbürgerschaften ist das möglich.

Er ist sowohl im Sturmzentrum als auch über die Außenpositionen flexibel einsetzbar und möchte sich nach ersten Einsatzzeiten in der englischen Premiere League in seinem Geburtsland durchsetzen.

OGC Nizza präsentierte sich schwach

Die Generalprobe gegen die überforderten Franzosen von OGC Nizza gewannen die Wölfe mit 8:1 und feierten im AOK-Stadion vor knapp 4.000 Zuschauern ein wahres Torfestival. Über viele Balleroberungen und schnelle, einstudierte Spielzüge gelang der Kantersieg.

Neben Daniel Gincezek werden auch der langzeitverletzte Spanier Ignacio Camacho und voraussichtlich Neuzugang Paulo Otavio noch nicht zur Verfügung stehen.

Platz 6-8 möglich

Aus unserer Sicht können Schwierigkeiten bei der Implementierung der neuen Spielidee entstehen, da viele Konkurrenten auf eine solche Spielweise bereits eingestellt sind. Den Unterschied kann aber die individuelle Klasse einzelner Spieler machen, die auch auf engen Räumen Lösungen für die Mannschaft finden. Das schnelle Umschalten muss das eine aber nicht ausschließliche Verhalten sein. Wenn der Wechsel zwischen den Ausrichtungen funktioniert trauen wir den Wölfen erneut Platz 6-8 in der Liga und das Viertelfinale in der Europa League zu.

Rundschau-Berichterstattung

In der neuen Saison dürfen Sie erneut aktuelle Spielberichte und Analysen erwarten. Anders als in der letzten Saison werden wir weniger vorausschauend in Form eines Vorberichts arbeiten, sondern mehr kommentierend und analytisch auf das jeweilige Spiel zurückblicken.