Wolfsburg. Im Hinspiel des Achtelfinales der Europa League unterlag der VfL Wolfsburg dem FC Schachtar Donezk mit 1:2 (0:1). Der Ausgleich von John-Anthony Brooks (49.) reichte nicht um die Heimniederlage abzuwenden. Das Spiel fand vor leeren Rängen statt. Die Fortsetzung des Wettbewerbs scheint nicht gesichert.

VfL mit unveränderter Startelf

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner brachte die gleiche Startelf wie am vergangenen Wochenende gegen Rasenballsport Leipzig. Auch die Marschroute war gegen den hoch eingeschätzten Gast aus der Ukraine vergleichbar.

Die Partie gestaltete sich weitestgehend ausgeglichen. Wout Weghorst (4., 14.) hatte die ersten Torchancen für die Wölfe konnte diese aber nicht verwerten. Die Gäste hatten sich bis dato nicht versteckt und gingen nach einem Querschläger von John-Anthony Brooks in Führung. Junior Moraes (16.) bedankte sich mit einem Kopfball, der sich über Koen Casteels ins Wolfsburger Tor senkte. Aber es hätte noch schlimmer kommen können, wenn Viktor Kovalenko (22.) den zugesprochenen Handelfmeter verwandelt hätte. Maximilian Arnold berührte den Ball mit der rechten Hand und der Videoreferee entschied auf eine unnatürliche Bewegung zum Ball. Koen Casteels tauchte in die richtige Ecke ab und entschärfte den unplatzierten Schuss.

Das war auf der Gegenseite nicht notwendig, als Wout Weghorst (45.+2) bei der Ausführung ebenfalls eines Handelfmeters ausrutschte und das Spielgerät in die leeren Ränge flog. Zu dem Zeitpunkt wäre der Ausgleich auch als glücklich zu bezeichnen gewesen, weil die Spielkontrolle und auch die Vielzahl der Chancen bei den Gästen lag.

Brooks gleicht aus

Die zweite Halbzeit begann perfekt, denn nach einer Ecke von Josip Brekalo nutzte John-Anthony Brooks (49.) die Unentschlossenheit des Gäste-Keepers Pyatov und köpfte am kurzen Pfosten zum Ausgleich ein.

Doch der Treffer war eher für die Gäste das Signal weiterhin offensive Akzente zu setzen. Die Wölfe spielten kontinuierlich aus einer gesicherten Defensive. Doch die Überraschungsmomente blieben aus. So führte ein Freistoß getreten von Alan Patrick zum Siegtreffer der Gäste. Koen Casteels konnte den Ball zwar noch gegen die Querlatte lenken, doch Marcos Antonio (73.) köpfte ungehindert ein.

Den Wölfen fehlte zum Ende des Spiels die notwendige Präzision und womöglich die Unterstützung von den Rängen. Im Rückspiel benötigen sie nun ihrerseits mindestens zwei Treffer.

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