Wolfsburg. Am Sonntag, den 2. Dezember beenden die Wölfe bei Eintracht Frankfurt um 18 Uhr den 13. Spieltag. Der kommende Gegner der Grün-Weißen schwimmt auf einer Erfolgswelle. Seit elf Spielen ist Eintracht Frankfurt wettbewerbsübergreifend unter ihrem neuen Trainer Adi Hütter ungeschlagen. Zuletzt hatte sogar Euro-League-Vorjahresfinalist Olympique Marseille mit 4:0 das Nachsehen in der Frankfurter Commerzbank-Arena.

Ein möglicher Vorteil der Wölfe könnte die kurze Regenerationsphase der Frankfurter sein, die noch am Donnerstag in der Euro League aktiv waren. Allerdings zeigten sich die Hessen in den letzten Spielen besonders offensivstark. Mit Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastian Haller verfügen sie über ein Sturmtrio, dass sowohl international als auch national für Furore sorgt. Bereits 44 erzielte Treffer in 17 Pflichtspielen drücken diese Qualität aus, die auch in der Bundesliga zum derzeitigen dritten Tabellenplatz geführt hat.

Der VfL hat im letzten Heimspiel gegen die favorisierten Leipziger eine solide Defensivleistung gezeigt und im Verbund nach der Führung sicher verteidigt. Besonders die zu Recht kritisierten John-Anthony Brooks und William spielten stark verbessert auf. In Frankfurt ist daher mit einer eher defensiven Ausrichtung der Grün-Weißen zu rechnen, die auf ihre Qualitäten im schnellen Umschaltspiel setzen werden. Genau diese Stärke besitzen auch die Gastgeber, so dass ein taktisch geprägtes Spiel zu erwarten sein wird. Schafft es der VfL so lange wie möglich das eigene Tor zu sichern, ist selbst ein Überraschungserfolg möglich. Daher ist die Rundschau-Prognose resultierend aus dem üblichen 4-3-3-System, ein in Frankfurt gewähltes 4-5-1-System. Die Außenpositionen werden defensiv gestärkt, damit sich der Frankfurter Tempofußball nicht durchsetzen kann. Den eigenen Torerfolg werden die Wölfe über die Standardsituationen suchen und auf eine Fortsetzung der Auswärtserfolge in Frankfurt hoffen.

Rundschau-Tipp: Die Wölfe bekommen die Frankfurter Offensive auf Kosten der eigenen Angriffsbemühungen gebändigt und erreichen ein 1:1.