Wolfsburg. Zu Beginn des 11. Spieltages treffen am Freitag, den 9. November um 20.30 Uhr die niedersächsischen Kontrahenten in der Fußball-Bundesliga aufeinander. Wie schon im DFB-Pokal genießt Hannover 96 Heimrecht. Die Gastgeber stehen dabei nach mehreren sieglosen Spielen und dem Ausscheiden aus dem Pokal unter einem besonderen Druck.

Während der VfL Wolfsburg weitestgehend aus dem Vollen schöpfen kann, muss 96-Trainer André Breitenreiter auf mehrere Leistungsträger verzichten. Bei den Wölfen wird lediglich Admir Mehmedi (Wadenprobleme) neben den Langzeitverletzten Felix Klaus, Josuha Guilavogui und Ignacio Camacho ausfallen. Felix Klaus soll weiterhin besonnen aufgebaut werden, damit noch in diesem Jahr erste Kurzeinsätze erfolgen können.

Die Grün-Weißen sind in jedem Fall bereit, die Hürde in der Landeshauptstadt zu überspringen. Denn schließlich soll es in dieser Saison zu einer ausgeglichenen bis positiven Gesamtbilanz reichen. Im Pokal stand die „Null“. Die kämpferische Einstellung stimmte. Arbeit, Fußball und Leidenschaft. Mit diesen Tugenden möchte sich der VfL auch am Freitagabend den niedersächsischen Rivalen „vom Leibe halten“. Zur Zeit liegen sechs Punkte und fünf Tabellenplätze zwischen den Vereinen. Die 96er derzeit auf dem unliebsamen Relegationsrang schon mit Rückstand werden alles in die Waagschale werfen, damit der Kontakt zum unteren Mittelfeld der Tabelle nicht abreißt.

Zudem wird der mächtige Klubboss Martin Kind sicher im engen Austausch mit den sportlich Verantwortlichen Horst Heldt und André Breitenreiter stehen. Bisher war es dort noch weitestgehend ruhig. Das könnte sich allerdings nach dem Auftaktspiel am 11. Spieltag ändern. Dem VfL hingegen käme eine Bestätigung des Pokalerfolges vor der Länderspielpause gerade Recht.