Wolfsburg. Einen Tag vor Weihnachten mussten die Wölfe noch in der 2.Runde des DFB-Pokals ran. Die Losfee hatte es mit dem Heimspiel gegen den Zweitligisten SV Sandhausen gut gemeint. Schon in der ersten Halbzeit war das Spiel nach Toren von Yannick Gerhardt (27.), Wout Weghorst (30.) und Joao Victor entschieden. Das 4:0 fiel in der Nachspielzeit durch den VfL-Torjäger Weghorst (90.+1). Der VfL zog ungefährdet in die nächste Runde ein.

Das VfL-Trainerteam musste mit Maxence Lacroix einen weiteren Stammspieler wegen eines positiven Corona-Befundes ersetzen. Für ihn verteidigte erstmals in dieser Jeffrey Bruma, weil auch John-Anthony Brooks nicht zum Einsatz kam. In der Offensive durften Joao Victor und Daniel Ginczek für Josip Brekalo und Bartosz Bialek im Vergleich zum Spiel gegen den VfB Stuttgart beginnen.

Wölfe dominant

Klare Rollenverteilung zu Beginn des Spiels! Die Gäste verlegten sich auf die Verteidigung und überließen den Grün-Weißen weitestgehend den Ballbesitz. Erst nach zehn Minuten wechselten sie ihr Pressingverhalten und versuchten ihrerseits die Wölfe unter Druck zu setzen. Yannick Gerhardt (14.), schon gegen den VfB Stuttgart ein Aktivposten, stürmte nach einem Fehlpass der Gäste über ein Zusammenspiel mit Ridle Baku zielstrebig zur Führung. Alexander Rossipal aus der Dreierkette der Gäste konnte kurz vor der Linie noch retten. Nach weiteren Chancen von Daniel Ginczek (16., 21.) und Wout Weghorst (19.) war es dann so weit.

VfL entscheidet Spiel vor der Pause

Erneut kam Yannick Gerhardt zum Torabschluss und ähnlich wie der Freistoßtreffer von Josip Brekalo am Sonntag gegen den VfB Stuttgart war der Ball doppelt abgefälscht. Drei Minuten später holten die Wölfe zum Doppelschlag aus. Auf Flanke von Renato Steffen war Wout Weghorst (30.) im Zentrum präsent und köpfte ein. Der VfL war auf dem Weg das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden. Angesichts der Personalsituation sicher auch von den Wölfen angestrebt. Sie setzten nach mit weiteren Gelegenheiten von Daniel Ginczek (31.) und Yannick Gerhardt (33.). Die Sandhäuser wehrten sich tapfer, gewannen defensiv auch relativ viele Zweikämpfe, hatten aber nicht die spielerischen Fähigkeiten die Grün-Weißen ernsthaft zu gefährden. Nach einer Balleroberung ging es nochmal zu schnell für die Gäste. Daniel Ginczek passte auf Joao Victor (41.), der einen Gegenspieler austanzte und überlegt ins lange Eck abschloss.

Wölfe souverän

Die Gäste nahmen drei Spielerwechsel vor, mussten aber schnell realisieren, dass sie sich keine klaren Torchancen gegen den Tabellenvierten der ersten Bundesliga erspielen konnten. Die vage Vorstellung es dem SC Paderborn (3:2 bei Union Berlin) gleichzutun, verpuffte chancenlos. Die Wölfe verwalteten die Führung. Erst der eingewechselte Omar Marmoush (82.) setzte ein weiteres offensives Zeichen. Als die Gäste fast schon einen Teilerfolg in der zweiten Halbzeit für sich verbucht hatten, erhöhte der VfL noch mit einem Billard-Tor. Der eingewechselte Yunus Malli scheiterte am Gäste-Keeper Rick Wulle. Joao Victor traf per Nachschuss den Pfosten, bevor Wout Weghorst (90.+1) in bester Torjägermanier abstaubte.

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