Sinsheim. Am 31. Spieltag hat der VfL Wolfsburg ein deutliches Signal Richtung Europa League gesetzt. Mit 4:1 (1:1) gewannen sie bei der Richtung Champions League blickenden TSG Hoffenheim und haben nun ihrerseits beste Optionen bei noch ausstehenden drei Meisterschaftsspielen. Vor der Pause traf William (42.) und nach dem Wechsel machten Wout Weghorst (69.,88.) und Maximilian Arnold (85.) den achten Auswärtssieg perfekt.

Veränderte Startelf

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia brachte erstmals Sebastian Jung für den angeschlagenen Jerome Roussillon in der Startelf. William rückte erneut auf die linke Seite. Für Daniel Ginczek (Rückenprobleme) begann Felix Klaus mit Wout Weghorst in der Sturmspitze. Marcel Tisserand ersetzte John-anthony Brooks in der Innenverteidigung.

Offener Schlagabtausch zweier offensiver Teams

Das Spiel begann mit einem wahren Schlagabtausch und die Wölfe waren sofort präsent. Felix Klaus (2.) und Admir Mehmedi (4.) scheiterten an TSG-Keeper Baumann. Die frühe Führung gelang aber den Hausherrn. Nico Schulz bediente Adam Szalai (9.), so dass der Ungar ohne große Mühe verwandeln konnte. Zuvor hatte die TSG mustergültig umgeschaltet und kombiniert, so dass die Wölfe eiskalt ausgekontert wurden. Zudem bekamen sie in der Anfangsphase Ishak Belfodil (7., 13.) nicht kontrolliert, der sich immer wieder gefährlich inszenierte. In Folge seiner Angriffsbemühungen kam Nico Schulz an den Ball und wurde von Robin Knoche getroffen, so dass es nach Videobeweis Elfmeter für die Gastgeber gab. Andrej Kramaric versetzte Pavao Pervan scheiterte aber am linken Pfosten (15.), so dass die Wölfe im Spiel blieben.

Nach vergebenem TSG-Elfmeter kommen Wölfe noch besser ins Spiel

Adam Szalai (23.) konnte keinen Doppelpack schnüren, obwohl er von Ishak Belofodil per Doppelpass gut freigespielt wurde. Die Wölfe stabilisierten sich zusehends und konnten vor der Pause noch eigene Akzente setzen. Nach Flanke von Sebastian Jung hätte der aufgerückte Robin Knoche (27.) per Kopf ausgleichen können, aber Oliver Baumann war abermals auf dem Posten. Admir Mehmedi (37.) und Maximilian Arnold (39.) deuteten mit guten Fernschüssen das gestiegene VfL-Selbstbewusstsein an. In der 42. Minute wurden die Bemühungen der Grün-Weißen belohnt. Der taktische Kniff mit William auf der linken Seite ging auf. Er konnte einen abgefälschten Ball aufnehmen und perfekt mit seinem rechten Fuß gezielt ins Hoffenheimer Gehäuse verwandeln. Der Ausgleich war verdient aufgrund der zahlreichen Torchancen.

Nach dem Wechsel blieben beide Teams offensiv eingestellt. Josuha Guilavogui (61.) auf der einen Seite und Adam Szalai (65.) auf der anderen Seite hätten zur Führung treffen können. Diese gelang den Wölfen nach einer Flanke von William, weil TSG-Verteidiger Adams unterlief und Wout Weghorst auf den kurzen Pfosten köpfen konnte (69.). TSG-Torwart Oliver Baumann unterschätzte den Ball und ließ ihn etwas glücklich für den VfL ins eigene Tor passieren. Die Gastgeber versuchten zu reagieren, doch die Grün-Weißen verteidigten gut und setzten immer wieder Nadelstiche. Nach seiner Einwechselung hätte Yunus Malli schneller entscheidend auf Wout Weghorst passen können. Doch noch in der gleichen Minute gelangte der Ball über Weghorst zu Maximilian Arnold (85.), der mit seinem Schuss erneut TSG-Keeper Baumann nicht gut aussehen ließ. Mit dem 4:1 machten die Wölfe durch eine Direktabnahme von Weghorst (88.) nach Zuspiel von Maximilian Arnold endgültig den Deckel auf den achten Auswärtserfolg.

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