Wolfsburg. Endlich der erste (Heim-)Sieg in dieser Saison. Der VfL Wolfsburg konnte vor heimischer Kulisse den Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 2:1 (2:0) besiegen. Der Doppelschlag von Wout Weghorst (19.) und Maximilian Arnold (20.) brachte die Grün-Weißen auf die Siegerstraße. Der Anschlusstreffer von Sven Schipplock (80.) war letztlich nur Ergebniskosmetik.

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner nahm im Vergleich zum Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach zwei Wechsel in der Startelf vor. Für Josip Brekalo (positiver Coronatest) begann Renato Steffen, der nach seiner Quarantäne in das Mannschaftstraining zurückgekehrt war. Zudem feierte Neuzugang Maximilian Philipp sein Startelf-Debüt. Xaver Schlager rotierte auf die Bank, weil Admir Mehmedi in der Mittelfeldzentrale für offensive Akzente sorgen sollte.

Doppelschlag bringt VfL auf Siegerstraße

Es war dem VfL deutlich anzumerken, dass der erste Sieg der Saison eingefahren werden sollte. Die Defensive der Wölfe ließ die Arminia aus Ostwestfalen nicht zur Entfaltung kommen. Renato Steffen (12.) hatte die erste große Chance, nachdem er von Admir Mehmedi in Szene gesetzt wurde. Eine Freistoßvariante führte zum ersten Treffer. Maximilian Arnold bediente Wout Weghorst (19.) im Strafraum, der mit rechts seitlich der Mauer zur Führung einnetzte. Gleich in der nächsten Szene eroberten die Grün-Weißen den Ball nach einem unglücklichen Anspiel des Arminia-Keepers Stefan Ortega auf seinen zentralen Mittelfeldspieler Arne Maier. Admir Mehmedi legte quer auf Maximilian Arnold (20.), der mit seinem ersten Saisontreffer den Doppelschlag perfekt machte.

Josuha Guilavogui verletzt ausgewechselt

Nach einer halben Stunde musste VfL-Kapitän Josuha Guilavogui verletzungsbedingt von Xaver Schlager ersetzt werden. Die VfL-Defensive stand weiterhin gut und ließ keine größeren Offensivaktionen der Gäste zu. Neuzugang Maximilian Philipp (41., 42., 45.+1) hätte sich gleich perfekt mit einem Treffer einbringen können, doch seine Schüsse wurden entweder geblockt oder blieben zu ungenau.

Die Wölfe begannen die zweite Halbzeit im Verwaltungsmodus und konzentrierten sich auf ihre stabile Defensivarbeit. Die Überraschungsmomente zur spielentscheidenden Aktion blieben vorerst aus. Wout Weghorst (58.) mit einem Kopfball oder noch besser Renato Steffen (59.) frei vor Arminia-Keeper Ortega hätten das Spiel entscheiden müssen. So blieben die Arminen im Spiel, obwohl der VfL alles kontrollierte. Maxence Lacroix (74.) traf nach einer Ecke das Lattenkreuz. Es kam wie es kommen musste!

Anschlusstreffer gefährdet den Sieg

Nach einer Vorlage des dribbelstarken Ritsu Doan gelang dem eingewechselten Sven Schipplock (80.) der Anschlusstreffer. Die Wölfe mussten sich vorwerfen lassen, nicht mutiger auf das 3:0 gespielt zu haben und hatten Glück, dass der abgefälschte Distanzschuss von Manuel Prietl (83.) nur am rechten Pfosten landete. Die Gäste schöpften wieder Hoffnung und wechselten ihrerseits offensiv, um doch noch einen Auswärtspunkt mitzunehmen. Die Wölfe überzeugten aber durch konsequente Abwehrarbeit und sicherten sich einen verdienten Arbeitssieg gegen einen lange zu harmlosen Gast aus Ostwestfalen.

Zahlen und Fakten zum Spiel

VfL Wolfsburg: Casteels – Baku, Lacroix, Brooks, Roussillon – Mehmedi (67. Victor), Guilavogui (31. Schlager), Arnold – Steffen (84. Gerhardt), Weghorst, Philipp (84. Klaus)

Arminia Bielefeld: Ortega – De Medina (46. Behrendt), Pieper, Van der Hoorn (87. Edmundsson), Laursen – Maier (46. Seufert), Prietl – Doan, Hartel, Cordova (77. Schipplock) – Klos

Tore: 1:0 Weghorst (19.), 2:0 Arnold (20.), 2:1 Schipplock (80.)

Gelbe Karten: Arnold, Philipp / Klos

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 4.519 am Sonntagnachmittag in der Volkswagen Arena

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