Köln. Am zehnten Spieltag kamen die Wölfe zu einem Remis beim 1.FC Köln und bleiben weiter ungeschlagen. Dennoch dürfte das 2:2 (1:2) nicht zu Jubelstürmen beim VfL-Tross führen, denn sie waren nach dem Ausgleichtreffer von Wout Weghorst (47.) das deutlich spielstärkere Team. Zuvor hatte Maximilian Arnold (28.) sehenswert per Freistoss getroffen.

Bei den Grün-Weißen fiel Admir Mehmedi mit Achillessehnenproblemen aus, so dass Neuzugang Maximilian Philipp in die Startelf rutschte. Ansonsten vertraute VfL-Cheftrainer Oliver Glasner weiterhin seinem erfolgreichen und bisher unbesiegtem Team. Ein neuer Startrekord lockte zudem, denn vorher war es noch keinem VfL-Team gelungen, die ersten zehn Spieltage ungeschlagen geblieben zu sein.

Zwei Ex-Wölfe in der Kölner Startelf

Der 1.FC Köln ließ seinerseits am letzten Spieltag durch einen Auswärtssieg bei Borussia Dortmund aufhorchen. Interessant, dass auch zwei Ex-Wölfe feste Bestandteile des FC-Teams sind. Jannes Horn (23) wurde von den Kölnern fest verpflichtet, während Elvis Rexhbecaj (23) noch bis zum Saisonende ausgeliehen ist.

Hohe Spielintensität – Kölner Führung

Das Spiel startete mit einer hohen Intensität, viele Zweikämpfe und Pressingsituationen, so dass der Spielfluss immer wieder gestört wurde. Josip Brekalo (6.) und Elvis Rexhbecaj (9.) auf der Gegenseite mit ersten fulminaten Torschüssen testeten die Torhüter. FC-Keeper Timo Horn rettete spektakulär gegen Wout Weghorst (11.), der frei vor dem FC-Tor aufgetaucht war. Die Wölfe wirkten spielstärker, fingen sich aber nach einer sehr guten Einzelleistung des 18-jährigen Jan Thielmann (18.), der in Gerd Müller-Manier verwandelte, das Gegentor.

Wölfe reagieren sofort – Perfekter Freistoss von Arnold

Beeindruckend allerdings in dieser Saison, dass die Wölfe unbeirrt ihr Spiel durchziehen und sich auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Schon der Fallrückzieher von Maximilian Philipp (22.) wäre fast im Kölner Tor eingeschlagen. Den Ausgleich besorgte Maximilian Arnold (28.) mit einem sehenswerten Freistoss, den er mit viel Effet über die Mauer aus 22 Metern direkt verwandelte. Trotz spieltechnischer Überlegenheit und guter Raumaufteilung erwischten die Gastgeber eine Umschaltsituation zur erneuten Führung. Ismail Jakobs hatte den Ball gegen Wout Weghorst erobert, setze Elvis Rexhbecaj in Szene, der Ondrej Duda (43.) den Ball auf dem Silbertablett servierte. Sein Schuss landete schnörkellos direkt im VfL-Winkel.

Sieg war möglich – Trotz Remis Platz 5 in der Tabelle

Die Wölfe reagierten in der zweiten Halbzeit direkt auf den Rückstand und kamen durch ihren Torjäger Wout Weghorst (47.) nach Flanke von Renato Steffen per Kopfball zum Ausgleich. Die Grün-Weißen setzten nach und hatten gute Chancen. Renato Steffen (53.) hätte den Doppelschlag perfekt machen können, denn Josip Brekalo hatte sich im Rücken der Kölner Abwehr durchgesetzt und ideal vorbereitet. Die Kölner zogen sich immer weiter zurück, so dass die höheren Spielanteile eindeutig beim VfL lagen. Maxence Lacroix (81.) traf das Außennetz. Doch im Laufe der Zeit gingen dem VfL trotz offensiver Wechsel die Ideen aus. Die Kölner verdienten sich den -aus ihrer Sicht- Punktgewinn durch nimmermüden Einsatz und taktischem Geschick.

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