Mönchengladbach. Am vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga holten die Wölfe einen Auswärtspunkt bei Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach. Nach dem späten Rückstand durch einen Foulelfmeter verwandelt von Jonas Hofmann (78.) zeigten die Grün-Weißen eine gute Reaktion und glichen durch Wout Weghorst (85.) verdientermaßen noch aus.

VfL-Cheftrainer veränderte seine Startformation im Vergleich zum torlosem Remis gegen den FC Augsburg nur auf einer Position. Für den verletzten Paulo Otavio begann erstmalig im VfL-Dress Ridle Baku, nachdem er kurz nach seiner Verpflichtung schon im letzten Heimspiel zu einem Kurzeinsatz gekommen war. Dadurch konnte Jerome Roussillon auf seiner angestammten linken Seite agieren.

Die Idee für einen Sieg

Dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber sollte mit einer guten Organisation im Defensivverbund begegnet werden. VfL-Kapitän Josuha Guilavogui als zentraler Spieler vor der Abwehrkette flankiert von den lauf- und zweikampfstarken Maximilian Arnold und Xaver Schlager hatten die Aufgabe, eine hohe Präsenz in der Rückwärtsbewegung zu zeigen. Im gleichen Zuge galt es aber auch, noch mehr offensive Akzente als in den bisherigen Partien zu setzen. Die Wahrscheinlichkeit zum Torerfolg sollte deutlich erhöht werden.

Theorie und Praxis

Davon war in der ersten Halbzeit noch nicht so viel zu sehen. Die Wölfe hatten zwar mehr Ballbesitz, die besseren Chancen ergaben sich aber für die Gastgeber. Die Borussen waren auf eine frühzeitige Balleroberung aus und setzten die Wölfe laufstark unter Druck. Doch davon ließen sich die Wölfe im sicheren Spielaufbau nicht beeindrucken. Josip Brekalo (18.) setzte zu einem Konter an, fand aber seinen Mitspieler Maximilian Arnold nicht. Die „Gladbacher“ waren da schon gefährlicher. Nach gefühlvoller Vorarbeit von Jonas Hofmann köpfte Florian Neuhaus (21.) an den Pfosten. Breel Embolo (33.)sehenswert mit einem Fallrückzieher trifft das Wolfsburger Tor nicht. Die Hausherren waren bemüht und dem Führungstreffer näher als die Wölfe.

Couragierter Auftritt der Wölfe in der zweiten Halbzeit

Zur zweiten Halbzeit kam Yannick Gerhardt für den verwarnten Xaver Schlager in die Partie. Die Wölfe waren besser im Spiel. Josip Brekalo (46.) und Admir Mehmedi (56.), die mit ihren Nationalmannschaften in der letzten Woche unterwegs waren, testeten den Schweizer Nationalkeeper Yann Sommer auf Gladbacher Seite. Erneut Admir Mehmedi (57.) hätte seinen Landsmann nach technisch feiner Einzelleistung überwinden müssen. Die Gäste aus Niedersachsen hatten nun deutlich effektivere Spielanteile und drängten auf den Auswärtssieg. Der Gladbacher Coach Marco Rose reagierte mit einem Doppelwechsel.

Verdienter Punktgewinn

Ein individueller Fehler von Maxence Lacroix leitete die Führung der Gastgeber ein. Sein Rückpass zu Koen Casteels geriet zu kurz, so dass Marcus Thuram dazwischen laufen und nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Jonas Hofmann (78.) sicher. Die Wölfe erhöhten das Risiko und belohnten sich mit dem verdienten Ausgleich. Ridle Baku hatte auf Wout Weghorst (85.) geflankt und der VfL-Torjäger sicherte mit seinem ersten Saisontreffer den Auswärtspunkt.

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