Wolfsburg. Mit der TSG 1899 Hoffenheim erwarten die Grün-Weißen einen Bundesligarivalen, der mit seiner erstmaligen Champions-League-Teilnahme die Rolle einnahm, die gerne auch die Wölfe in Zukunft wieder bekleiden würden. Am Samstag, den 8. Dezember wird sich ab 15.30 Uhr in der VW-Arena herauskristallisieren, wer den Anschluss an die internationalen Ränge herstellen kann.

Als Tabellenachter kann der VfL Wolfsburg mit einem Heimsieg punktemäßig mit den Gästen aus dem Kraichgau gleichziehen. Zudem könnten die Wölfe ihre doch bis dato magere Ausbeute in der heimischen Arena aufpolieren. Nach den Erfolgen gegen RB Leipzig (1:0) und Eintracht Frankfurt (2:1) scheint auch ein Sieg gegen die offensivstarken Hoffenheimer nicht ausgeschlossen. Die TSG hält mit 15 Torerfolgen in der Fremde den Ligabestwert. Den unbedingten Willen immer gewinnen zu wollen, brachte TSG-Trainer Julian Nagelsmann nach der Champions-League-Niederlage gegen Schachtjor Donzek (2:3) zum Ausdruck als er selbst in Unterzahl noch auf Sieg spielen ließ.

Veränderungen in der Viererkette

Unlängst relativierte VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia diese Ansicht und verwies auf einen Gegner, der taktisch sehr flexibel agiert. Die Hoffenheimer würden ihren Rhythmus je nach Spielsituation wechseln. Es werde wieder eine absolute „Top-Leistung“ notwendig sein, um die Punkte in Wolfsburg zu behalten. Durch die Gelbsperren von William und John-Anthony Brooks muss die Viererkette auf zwei Positionen verändert werden. Mit Paul Verhaegh wird ein Routinier in die Startelf rücken, der intern eine hohe Wertschätzung genießt. Die Position des linken Innenverteidigers wird Felix Uduokhai bekleiden, der in der letzten Saison als Shooting-Star unverhofft viele Einsatzzeiten hatte. Dadurch konnte er sich sogar in das Rampenlicht der U21-Nationalmannschaft spielen. Mit weiteren Veränderungen wird nicht zu rechnen sein, da auch die leicht angeschlagenen Yannick Gerhardt und Wout Weghorst wieder im Mannschaftstraining waren.

Offensive Ausrichtung

Der VfL wird wie auch schon in den vergangenen beiden Partien versuchen, den Gegner in der Defensive zu binden, um eigene Akzente setzten zu können. Die TSG offenbarte trotz einer Serie von zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage in der Bundesliga immer wieder auch defensive Schwächen. Daher ist der VfL sicherlich gut beraten, unbekümmert und selbstbewusst nach vorn zu spielen.

Rundschau-Tipp

Die Zuschauer bekommen aufgrund eines frühen Tores ein offensiv geprägtes Spiel zu sehen, das leistungsgerecht 2:2 endet.